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3.1.1 Denk- und Arbeitsweisen der Astronomie
Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Denk- und Arbeitsweisen der Astronomie. Insbesondere unterscheiden sie die Astronomie mit ihrer naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung von nicht empirischen Welterklärungsansätzen.
Die Schülerinnen und Schüler können |
(1)
die Astronomie als Beobachtungswissenschaft beschreiben, die zur Erklärung beobachteter Phänomene die Gesetze der Physik und Chemie anwendet |
BP2016BW_ALLG_GYM_PH_IK_9-10_01_00, BO_01
Verweise auf inhaltsbezogene Kompetenzen |
(2)
beschreiben, dass astronomische Objekte anhand ihrer zur Erde ausgesandten elektromagnetischen Wellen, ihrer ausgesandten Gravitationswellen beziehungsweise ihrer ausgesandten Teilchen untersucht werden (unter anderem Bildgebung und Spektroskopie, Instrumente zur Beobachtung: Teleskope, Detektoren) |
(3)
erklären, dass aufgrund der astronomischen Entfernungen und der damit verbundenen Signallaufzeiten Erkenntnisse über die Vergangenheit der beobachteten Himmelsobjekte zugänglich sind (zum Beispiel etwa 8 Minuten bei der Sonne, 4 Jahre beim nächsten Stern und bis zu Milliarden Jahren bei weit entfernten Galaxien) |
|
(4)
die Funktion von Modellen in der Astronomie erläutern (unter anderem anhand der Modellvorstellungen des Kosmos und zu dessen zeitlicher Entwicklung, zum Beispiel geozentrisches versus heliozentrisches Weltbild, statisches versus dynamisches Universum, Urknall) |
BP2016BW_ALLG_GYM_PH_IK_9-10_01_00_03, BP2016BW_ALLG_GYM_PH_IK_11-12-LF_01_00_02, BP2016BW_ALLG_GMSO_ASTRO_PK_03_06, BP2016BW_ALLG_GMSO_ASTRO_PK_01_07, BP2016BW_ALLG_GMSO_ASTRO_PK_01_06
Verweise auf inhaltsbezogene Kompetenzen |
(5)
astronomische Objekte mithilfe physikalischer Größen unter Verwendung geeigneter Einheiten beschreiben (zum Beispiel Astronomische Einheit, Lichtjahr, Parsec, Sonnenmasse, Sonnenleuchtkraft) |