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  2. Bildungspläne nach Schularten
  3. Bildungsplan des Gymnasiums
  4. BPBW-ALLG-GYM-REV(V3.0)

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Inhaltsverzeichnis

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  • 1 Leitgedanken zum Kompetenzerwerb
    • 1.1 Bildungswert des Faches Evangelische Religionslehre
      • 1.1.1 Aufgaben und Ziele
      • 1.1.2 Beitrag des Faches zu den Leitperspektiven und zur Demokratiebildung
      • 1.1.3 Rechtliche Grundlagen des Evangelischen Religionsunterrichts
    • 1.2 Kompetenzen
      • 1.2.1 Prozessbezogene Kompetenzen
      • 1.2.2 Inhaltsbezogene Kompetenzen
    • 1.3 Didaktische Hinweise
  • 2 Prozessbezogene Kompetenzen
    • 2.1 Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit
    • 2.2 Deutungsfähigkeit
    • 2.3 Urteilsfähigkeit
    • 2.4 Dialogfähigkeit
    • 2.5 Gestaltungsfähigkeit
  • 3 Inhaltsbezogene Kompetenzen
    • 3.1 Klassen 5/6
      • 3.1.1 Mensch
      • 3.1.2 Welt und Verantwortung
      • 3.1.3 Bibel
      • 3.1.4 Gott
      • 3.1.5 Jesus Christus
      • 3.1.6 Kirche und Kirchen
      • 3.1.7 Religionen und Weltanschauungen
    • 3.2 Klassen 7/8
      • 3.2.1 Mensch
      • 3.2.2 Welt und Verantwortung
      • 3.2.3 Bibel
      • 3.2.4 Gott
      • 3.2.5 Jesus Christus
      • 3.2.6 Kirche und Kirchen
      • 3.2.7 Religionen und Weltanschauungen
    • 3.3 Klassen 9/10
      • 3.3.1 Mensch
      • 3.3.2 Welt und Verantwortung
      • 3.3.3 Gott
      • 3.3.4 Jesus Christus
      • 3.3.5 Kirche und Kirchen
      • 3.3.6 Religionen und Weltanschauungen
    • 3.4 Klasse 11
      • 3.4.1 Mensch
      • 3.4.2 Welt und Verantwortung
      • 3.4.3 Bibel
      • 3.4.4 Jesus Christus
      • 3.4.5 Kirche und Kirchen
    • 3.5 Klassen 12/13 (Basisfach)
      • 3.5.1 Mensch
      • 3.5.2 Welt und Verantwortung
      • 3.5.3 Gott
      • 3.5.4 Jesus Christus
      • 3.5.5 Kirche und Kirchen
      • 3.5.6 Religionen und Weltanschauungen
    • 3.6 Klassen 12/13 (Leistungsfach)
      • 3.6.1 Mensch
      • 3.6.2 Welt und Verantwortung
      • 3.6.3 Gott
      • 3.6.4 Jesus Christus
      • 3.6.5 Kirche und Kirchen
      • 3.6.6 Religionen und Weltanschauungen
  • 4 Operatoren

1.1 Bil­dungs­wert des Fa­ches Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re

1.1.1 Auf­ga­ben und Zie­le

Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt hilft, die re­li­giö­se Di­men­si­on des Le­bens zu er­schlie­ßen. Er er­öff­net ei­nen spe­zi­fi­schen Mo­dus der Welt­be­geg­nung, der als in­te­gra­ler und un­ver­zicht­ba­rer Bei­trag zum all­ge­mei­nen Bil­dungs- und Er­zie­hungs­auf­trag der Schu­le zu ver­ste­hen ist. So­zia­les, po­li­ti­sches und kul­tu­rel­les Le­ben in Deutsch­land, Eu­ro­pa und der Welt lässt sich oh­ne Kennt­nis sei­ner re­li­giö­sen Wur­zeln nicht an­ge­mes­sen ver­ste­hen. An­ge­sichts der Glo­ba­li­sie­rung und der mul­ti­kul­tu­rel­len Le­bens­zu­sam­men­hän­ge wird re­li­giö­se Bil­dung für die Su­che der Kin­der und Ju­gend­li­chen nach Iden­ti­tät und Ori­en­tie­rung im­mer wich­ti­ger.

Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler evan­ge­li­scher Kon­fes­si­on und ist dar­über hin­aus of­fen für al­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit und oh­ne Re­li­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit. Grund­la­ge des Un­ter­richts bil­den die bi­blisch be­zeug­te Ge­schich­te Got­tes mit den Men­schen und ih­re Deu­tung in den re­for­ma­to­ri­schen Be­kennt­nis­sen der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen in Ba­den und Würt­tem­berg.

Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt bringt den christ­li­chen Glau­ben und sei­ne Tra­di­tio­nen ins Ge­spräch und un­ter­stützt die Her­an­wach­sen­den da­bei, den Glau­ben als Mög­lich­keit zu ent­de­cken, die Wirk­lich­keit zu deu­ten und ihr Le­ben zu ge­stal­ten. Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt bie­tet Kin­dern und Ju­gend­li­chen Un­ter­stüt­zung und Be­glei­tung bei ih­rer Su­che nach Iden­ti­tät und Le­bens­sinn. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­wer­ben so Kom­pe­ten­zen re­li­giö­ser Bil­dung. Der Glau­be selbst ent­zieht sich ei­ner Über­prü­fung. Er kann des­halb zwar Ge­gen­stand des Un­ter­richts, darf aber nicht Maß­stab für die Leis­tungs­be­wer­tung oder Leis­tungs­be­ur­tei­lung sein.

Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt

  • un­ter­stützt die Ent­wick­lung re­li­giö­ser Sprach- und Ge­stal­tungs­fä­hig­keit,
  • bie­tet al­ters­ge­mä­ße Zu­gän­ge zur bi­blisch-christ­li­chen Tra­di­ti­on und be­fä­higt die Kin­der und Ju­gend­li­chen zum Ver­ständ­nis bi­bli­scher Tex­te,
  • the­ma­ti­siert die Wahr­heits­fra­ge und ent­hält sich an­ge­sichts der Be­grenzt­heit men­sch­li­cher Er­kennt­nis letz­ter Ur­tei­le über Men­schen,
  • för­dert die Be­reit­schaft und die Fä­hig­keit, an­de­re Auf­fas­sun­gen zu ver­ste­hen, Ein­stel­lun­gen zu er­fra­gen und mit­ein­an­der ins Ge­spräch zu brin­gen,
  • stärkt die äs­the­ti­sche Kom­pe­tenz, Wirk­lich­keit sen­si­bel wahr­zu­neh­men und selbst krea­tiv tä­tig zu wer­den (zum Bei­spiel in den Be­rei­chen Mu­sik, Bil­den­de Kunst, Li­te­ra­tur, Spiel, Tanz, Film, di­gi­ta­le Me­di­en),
  • för­dert die Sprach-, To­le­ranz- und Dia­log­fä­hig­keit der Kin­der und Ju­gend­li­chen und leis­tet da­durch ei­nen Bei­trag zur Ver­stän­di­gung in der plu­ra­len Ge­sell­schaft. „Ein kon­struk­ti­ver Um­gang mit Plu­ra­li­tät kann we­der in ei­ner Gleich­gül­tig­keit ge­gen­über al­len Un­ter­schie­den be­stehen noch in ei­nem Rück­zug von der Plu­ra­li­tät da­durch, dass nur noch die ei­ge­ne Wahr­heit ge­se­hen wird“ (Re­li­giö­se Ori­en­tie­rung ge­win­nen, EKD 2014, Sei­te 60),
  • nimmt Kin­der und Ju­gend­li­che als Mit­ge­stal­te­rin­nen und Mit­ge­stal­ter ih­rer Le­bens­welt ernst und stärkt die Hoff­nung auf ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft,
  • be­tei­ligt sich an der Ge­stal­tung der Schu­le als Le­bens- und Er­fah­rungs­raum, ins­be­son­de­re durch die Mit­ge­stal­tung von Fes­ten, Fei­ern und Got­tes­diens­ten,
  • be­tei­ligt sich an der Öff­nung zum Ge­mein­we­sen, zu Kir­chen­ge­mein­den, dia­ko­ni­schen Ein­rich­tun­gen und an­de­ren au­ßer­schu­li­schen Part­nern,
  • hat ei­ne seel­sorg­li­che Di­men­si­on und wird durch die Schul­seel­sor­ge er­gänzt,
  • trägt zu ei­ner pro­fi­lier­ten Schul­ent­wick­lung bei.

Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt er­mög­licht Kin­dern und Ju­gend­li­chen, sich selbst und an­de­re als Ge­schöp­fe Got­tes mit in­di­vi­du­el­len Stär­ken und Schwä­chen wahr­zu­neh­men. Er be­stärkt sie, im Sin­ne der In­k­lu­si­on sich und an­de­re an­zu­neh­men und im Blick auf ge­mein­sa­me Auf­ga­ben Ver­ant­wor­tung für sich und die Ge­mein­schaft zu über­neh­men.

Die fach­li­che, di­dak­ti­sche und per­so­na­le Kom­pe­tenz der Lehr­per­son sind wich­ti­ge Fak­to­ren für den Evan­ge­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt. Der Re­li­gi­ons­un­ter­richt ist of­fen für die fach­über­grei­fen­de und fä­cher­ver­bin­den­de Ver­net­zung von Fra­ge­stel­lun­gen und Me­tho­den so­wie Ko­ope­ra­tio­nen mit dem ka­tho­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt und an­de­ren Fä­chern. Dar­über hin­aus nimmt der Re­li­gi­ons­un­ter­richt als plu­ra­li­täts­fä­hi­ges Fach, wo im­mer sich Mög­lich­kei­ten er­öff­nen, Chan­cen in­ter­re­li­giö­sen Ler­nens wahr.

1.1.2 Bei­trag des Fa­ches zu den Leit­per­spek­ti­ven und zur De­mo­kra­tie­bil­dung

Die Ein­lei­tung des Bil­dungs­plans be­schreibt fä­cher- und jahr­gangs­über­grei­fen­de Bil­dungs­zie­le in Form von Leit­per­spek­ti­ven. Die­se sind im Bil­dungs­plan für Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re so­wohl an die pro­zess- als auch die in­halts­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen an­schluss­fä­hig. Sie wur­den in die Kom­pe­ten­zen ein­ge­ar­bei­tet, sind je­doch nicht in die Ver­wei­se auf­ge­nom­men. In wel­cher Wei­se das Fach Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re ei­nen Bei­trag zu den Leit­per­spek­ti­ven leis­tet, wird im Fol­gen­den dar­ge­stellt:

  • Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE)
    Nach bi­blisch-christ­li­cher Tra­di­ti­on ist der Mensch zur Über­nah­me von Ver­ant­wor­tung in der Ei­nen Welt be­ru­fen. Da­zu ge­hö­ren die Über­win­dung un­ge­rech­ter Ver­hält­nis­se, die Er­zie­hung zum Frie­den, der un­ge­hin­der­te Zu­gang zu Bil­dung, die ge­rech­te Teil­ha­be an den Gü­tern der Er­de und der ver­ant­wort­li­che Um­gang mit der Na­tur und ih­ren Res­sour­cen.
  • Bil­dung für To­le­ranz und Ak­zep­tanz von Viel­falt (BTV)
    Kenn­zei­chen der Schöp­fung ist Viel­falt. Maß­stab für christ­li­chen Um­gang mit Viel­falt sind die Lie­be und das Wohl des Nächs­ten, die in der be­din­gungs­lo­sen An­nah­me des Men­schen durch Gott grün­den. Des­halb be­fä­higt Evan­ge­li­scher Re­li­gi­ons­un­ter­richt da­zu, „To­le­ranz, Re­spekt und An­er­ken­nung für den an­de­ren in der ei­ge­nen re­li­giö­sen Tra­di­ti­on zu iden­ti­fi­zie­ren und auf die­se Wei­se als Ori­en­tie­rungs­res­sour­ce ver­füg­bar zu ma­chen“ (Re­li­giö­se Ori­en­tie­rung ge­win­nen, Sei­te 67). To­le­ranz und An­er­ken­nung ste­hen nicht im Wi­der­spruch zur Wahr­heits­fra­ge. An­ge­sichts der Vor­läu­fig­keit men­sch­li­cher Er­kennt­nis ent­hält sich der Re­li­gi­ons­un­ter­richt letz­ter Ur­tei­le. Die Be­reit­schaft, an­de­re Men­schen wahr­zu­neh­men, mit ih­nen in Dia­log zu tre­ten und ih­nen of­fen und re­spekt­voll zu be­geg­nen, ist da­mit un­ver­zicht­ba­res Merk­mal Evan­ge­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richts.
  • Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung (PG)
    Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt nimmt den Men­schen in sei­nen kör­per­li­chen, see­li­schen, bio­gra­fi­schen und so­zia­len Be­zü­gen in den Blick. Er stärkt die Per­sön­lich­keit und be­fä­higt zu Teil­ha­be und Mün­dig­keit. Da­zu ge­hört die Fä­hig­keit, über sich selbst, sei­ne Stär­ken und Schwä­chen nach­zu­den­ken und dar­über mit an­de­ren ins Ge­spräch zu kom­men.
  • Be­ruf­li­che Ori­en­tie­rung (BO)
    Die ver­ant­wort­li­che Ge­stal­tung des ei­ge­nen Le­bens und der Welt ist dem Men­schen als Auf­trag von Gott ge­ge­ben. Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt er­öff­net ei­nen Raum, in dem die in­di­vi­du­el­len In­ter­es­sen und Be­ga­bun­gen von Kin­dern und Ju­gend­li­chen ge­för­dert wer­den. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­wer­ben (in­ter-)re­li­giö­se und (in­ter-)kul­tu­rel­le Kom­pe­ten­zen, die Grund­la­gen für ei­ne spä­te­re be­ruf­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on und die Über­nah­me so­zia­ler Ver­ant­wor­tung bil­den. In die­ser Wei­se un­ter­stützt und er­mu­tigt der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt Ju­gend­li­che dar­in, sich im Rah­men der ge­sell­schaft­lich ge­ge­be­nen Mög­lich­kei­ten be­ruf­lich zu ori­en­tie­ren.
  • Le­ben und Ler­nen in ei­ner di­gi­ta­li­sier­ten Welt (LDW)
    Re­li­gi­on wird per­so­nal und me­di­al ver­mit­telt. Ana­lo­ge und di­gi­ta­le Me­di­en spie­len in der Le­bens­welt von Kin­dern und Ju­gend­li­chen ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt un­ter­stützt ge­mäß der „Kund­ge­bung der 11. Syn­ode der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land zur Kom­mu­ni­ka­ti­on des Evan­ge­li­ums in der di­gi­ta­len Ge­sell­schaft“ (2014) ei­nen ver­ant­wor­tungs­vol­len Um­gang mit Me­di­en.
  • Ver­brau­cher­bil­dung (VB)
    Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt the­ma­ti­siert ei­nen nach­hal­ti­gen Um­gang mit Res­sour­cen in der Ei­nen Welt. Den Schü­le­rin­nen und Schü­lern wird der glo­ba­le Ho­ri­zont ih­res Kon­su­men­ten­ver­hal­tens er­öff­net. Sie wer­den für ei­nen ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Le­bens­stil sen­si­bi­li­siert.
  • De­mo­kra­tie­bil­dung (DB)
    Der Bil­dungs­auf­trag der Schu­le um­fasst auch die Er­zie­hung zur po­li­ti­schen Mün­dig­keit und ge­sell­schaft­li­cher Teil­ha­be. Vor­aus­set­zung da­für ist, dass sich de­mo­kra­ti­sche Grund­rech­te, Prin­zi­pi­en und Be­tei­li­gungs­mög­lich­kei­ten im All­tag des Un­ter­richts, des Schul­le­bens und in der Schul­kul­tur wi­der­spie­geln und ge­lebt wer­den.
    Grund­la­ge da­für bil­det das Wis­sen um die frei­heit­lich-de­mo­kra­ti­sche Grund­ord­nung, ih­re Nor­men und Me­cha­nis­men und ih­re Be­deu­tung für Frei­heit, Ge­rech­tig­keit und Si­cher­heit. Die Schu­len bil­den zen­tra­le Or­te, um die Grund­la­gen der De­mo­kra­tie zu le­gen. Ei­ne un­ter­richt­li­che Kul­tur der Teil­ha­be und des Dis­kur­ses wie sie im Fach Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re an­ge­strebt wird, weckt Freu­de, sich bei der Ge­stal­tung des Un­ter­richts und des Schul­le­bens zum Bei­spiel durch Got­tes­diens­te, An­dach­ten, Schul­seel­sor­ge und so­zia­le AGs) ak­tiv ein­zu­brin­gen. Dies för­dert ei­ne Schul­kul­tur, die der Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Le­bens­raum Schu­le, ei­nem ge­lin­gen­den Dis­kurs un­ter­schied­lichs­ter Po­si­tio­nen, Welt­an­schau­un­gen, po­li­ti­schen Über­zeu­gun­gen, Kon­fes­sio­nen so­wie Re­li­gio­nen durch die Ge­stal­tung von in­te­gra­ti­ven Lern­pro­zes­sen dient. In­so­fern leis­tet der Re­li­gi­ons­un­ter­richt ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Fun­da­men­ta­lis­musprä­ven­ti­on.
    Das Fach Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re er­öff­net den Zu­gang zu ei­ner Le­bens­hal­tung, die auf­grund ei­ner grund­le­gen­den An­nah­me al­ler Men­schen durch Gott, sich wert­schät­zend und of­fen, so­wie ver­wur­zelt in ei­nem po­si­tio­nel­len Plu­ra­lis­mus mit al­len an­de­ren welt­an­schau­li­chen, re­li­giö­sen und po­li­ti­schen Po­si­tio­nen aus­ein­an­der­set­zen kann und will. In­so­fern leis­tet der Re­li­gi­ons­un­ter­richt ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zu ei­ner de­mo­kra­ti­schen Grund­hal­tung.
1.1.3 Recht­li­che Grund­la­gen des Evan­ge­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richts

Der Evan­ge­li­sche und da­mit kon­fes­sio­nell ver­ant­wor­te­te und ge­präg­te Re­li­gi­ons­un­ter­richt ist nach Ar­ti­kel 7 Ab­satz 3 des Grund­ge­set­zes der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und nach Ar­ti­kel 18 der Ver­fas­sung des Lan­des Ba­den-Würt­tem­berg or­dent­li­ches Lehr­fach, das von Staat und Kir­che ge­mein­sam ver­ant­wor­tet wird. Er wird er­teilt „in Über­ein­stim­mung mit den Grund­sät­zen“ der Evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen in Ba­den und Würt­tem­berg, wie sie ent­hal­ten sind und er­läu­tert wer­den

  • in den Grund­ord­nun­gen der Evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen in Ba­den und Würt­tem­berg,
  • in der „Stel­lung­nah­me des Ra­tes der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land zu ver­fas­sungs­recht­li­chen Fra­gen des Re­li­gi­ons­un­ter­richts vom 7. Ju­li 1971“,
  • in der „Ent­schlie­ßung der Würt­tem­ber­gi­schen Evan­ge­li­schen Lan­des­syn­ode zu Grund­fra­gen des Re­li­gi­ons­un­ter­richts vom 15. Ju­li 1976“,
  • in den Denk­schrif­ten der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land „Iden­ti­tät und Ver­stän­di­gung" (1994), „Ma­ße des Men­sch­li­chen“ (2003) so­wie „Re­li­giö­se Ori­en­tie­rung ge­win­nen, Evan­ge­li­scher Re­li­gi­ons­un­ter­richt als Bei­trag zu ei­ner plu­ra­li­täts­fä­hi­gen Schu­le“ (2014).

Ei­ne re­gel­haf­te Form des kon­fes­sio­nel­len Re­li­gi­ons­un­ter­richts ist der kon­fes­sio­nel­l-ko­ope­ra­ti­ve Re­li­gi­ons­un­ter­richt. Hier­zu ha­ben die Evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen in Ba­den und Würt­tem­berg ge­mein­sam mit der Erz­diö­ze­se Frei­burg und der Diö­ze­se Rot­ten­bur­g-S­tutt­gart seit 2005 ver­bind­li­che Rah­men­ver­ein­ba­run­gen ge­schlos­sen.

1.2 Kom­pe­ten­zen

1.2.1 Pro­zess­be­zo­ge­ne Kom­pe­ten­zen

Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt för­dert den Er­werb und die Ver­tie­fung re­li­giö­ser Bil­dung. Er zielt auf über­prüf­ba­re Kom­pe­ten­zen, wo­bei Glau­be, Ein­stel­lun­gen und Hal­tun­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich je­der Über­prüf­bar­keit ent­zie­hen. Die Kom­pe­ten­zen re­li­giö­ser Bil­dung be­inhal­ten die Fä­hig­keit, die Viel­ge­stal­tig­keit von Wirk­lich­keit wahr­zu­neh­men und theo­lo­gisch zu re­flek­tie­ren, christ­li­che Deu­tun­gen mit an­de­ren zu ver­glei­chen, die Wahr­heits­fra­ge zu stel­len und ei­ne ei­ge­ne Po­si­ti­on zu ver­tre­ten so­wie sich in Frei­heit auf re­li­giö­se Aus­drucks- und Sprach­for­men (zum Bei­spiel Sym­bo­le und Ri­tua­le) ein­zu­las­sen und sie mit­zu­ge­stal­ten. lm Sin­ne der Le­bens­be­glei­tung und lden­ti­täts­ent­wick­lung sind in be­son­de­rer Wei­se per­so­na­le und so­zia­le Kom­pe­ten­zen in den Blick zu neh­men.

Die fünf pro­zess­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen sind:

  • Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit
  • Deu­tungs­fä­hig­keit
  • Ur­teils­fä­hig­keit
  • Dia­log­fä­hig­keit
  • Ge­stal­tungs­fä­hig­keit

Die pro­zess­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen sind in An­leh­nung an die „Ein­heit­li­chen Prü­fungs­an­for­de­run­gen in der Ab­itur­prü­fung Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re“ (Be­schluss der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz vom 01.12.1989 in der Fas­sung vom 16.11.2006, Sei­te 89) for­mu­liert und wer­den lang­fris­tig er­wor­ben. Wei­te­re Re­fe­renz­tex­te sind die Ver­öf­fent­li­chun­gen der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD): „Kom­pe­ten­zen und Stan­dards für den Evan­ge­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt in der Se­kun­dar­stu­fe I. Ein Ori­en­tie­rungs­rah­men“ (EK­D-Tex­te 111, De­zem­ber 2010) so­wie „Kern­cur­ri­cu­lum für das Fach Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re in der gym­na­sia­len Ober­stu­fe. The­men und In­hal­te für die Ent­wick­lung von Kom­pe­ten­zen re­li­giö­ser Bil­dung“ (EK­D-Tex­te 109, April 2010).

1.2.2 In­halts­be­zo­ge­ne Kom­pe­ten­zen

Die Stan­dards in­halts­be­zo­ge­ner Kom­pe­ten­zen glie­dern sich in al­len Stan­dard- be­zie­hungs­wei­se Klas­sen­stu­fen und al­len Schul­ar­ten weit­ge­hend über­ein­stim­mend mit dem Fach Ka­tho­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re in sie­ben Be­rei­che. Zu­sam­men mit den pro­zess­be­zo­ge­nen bil­den die in­halts­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen die Grund­la­ge für die Pla­nung von Un­ter­richt. Die sie­ben in­halts­be­zo­ge­nen Be­rei­che be­zeich­nen kei­ne the­ma­ti­schen Un­ter­richts­ein­hei­ten und bil­den kei­ne Un­ter­richts­se­quen­zen ab. Sie sind in­halt­lich ver­netzt.

Dies wird durch die in­halts­be­zo­ge­nen Ver­wei­se ver­deut­licht (I). Die Ver­bin­dun­gen zu den pro­zess­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen wer­den eben­so durch Ver­wei­se ver­deut­licht (P). Auf An­schluss­mög­lich­kei­ten zu an­de­ren Fä­chern ver­weist das Icon (F).

Die sie­ben Be­rei­che lau­ten für die Jahr­gangs­stu­fen 5-11 in un­ter­schied­li­cher Kom­bi­na­ti­on:

  • Mensch
  • Welt und Ver­ant­wor­tung
  • Bi­bel
  • Gott
  • Je­sus Chris­tus
  • Kir­che und Kir­chen
  • Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

In der Kurs­stu­fe des Gym­na­si­ums wer­den die in­halts­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen des Be­reichs „Bi­bel“ den an­de­ren sechs Be­rei­chen zu­ge­ord­net. Kom­pe­ten­zen, die auf ei­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Wirk­lich­keits­ver­ständ­nis zie­len, sind in al­len sechs Be­rei­chen zu fin­den. Die bei der For­mu­lie­rung der Kom­pe­ten­zen ver­wen­de­ten Ope­ra­to­ren sind als Lis­te bei­ge­fügt. Sie sind als hand­lungs­lei­ten­de Ver­ben zu ver­ste­hen und si­gna­li­sie­ren, wel­che Tä­tig­kei­ten beim Er­werb der Kom­pe­ten­zen er­war­tet wer­den. Die Ope­ra­to­ren sind in Über­ein­stim­mung mit den „Ein­heit­li­chen Prü­fungs­an­for­de­run­gen in der Ab­itur­prü­fung Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re“ (Be­schluss der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz vom 01.12.1989 in der Fas­sung vom 16.11.2006, Sei­te 1215) for­mu­liert. lm An­schluss an je­den Be­reich fin­det sich ei­ne Zu­sam­men­stel­lung mög­li­cher Bi­bel­stel­len und Fach­be­grif­fe. Die­se sind we­der ver­bind­lich noch ex­klu­siv zu ver­ste­hen, son­dern sol­len da­zu die­nen, die di­dak­ti­sche Um­set­zung zu un­ter­stüt­zen. Ein­ge­fügt in die in­halts­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen wer­den Mög­lich­kei­ten der Kon­kre­ti­sie­rung in Klam­mern be­nannt. Wer­den die­se durch die For­mu­lie­rung „zum Bei­spiel“ ein­ge­lei­tet, bil­den sie ei­ne un­ver­bind­li­che Emp­feh­lung für die Ge­stal­tung des Un­ter­richts. Die Ver­wen­dung an­de­rer Bei­spie­le ist eben­so mög­lich. Fehlt die For­mu­lie­rung „zum Bei­spiel“ in den Klam­mern, sind al­le ge­nann­ten In­hal­te ver­bind­lich.

1.3 Di­dak­ti­sche Hin­wei­se

Der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt am Gym­na­si­um er­mög­licht den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ei­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit re­li­giö­sen Tra­di­tio­nen und Bil­dungs­in­hal­ten in exis­ten­zi­el­ler und re­flek­tie­ren­der Wei­se. Er trägt bei zur Er­schlie­ßung ge­gen­wär­ti­ger re­li­giö­ser und ge­sell­schaft­li­cher Phä­no­me­ne, ih­rer ge­schicht­li­chen Her­kunft und ih­rer Per­spek­ti­ven für die Zu­kunft. Von zen­tra­ler Be­deu­tung sind die Fra­gen und An­lie­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Der Un­ter­richt lebt von der wech­sel­sei­ti­gen Durch­drin­gung der Le­bens­welt der Schü­le­rin­nen und Schü­ler und der für das Fach spe­zi­fi­schen In­hal­te und Pro­blem­stel­lun­gen. Dies ge­schieht in al­ters­ge­mä­ßer Wei­se. An­knüp­fend an die in der Grund­schu­le er­wor­be­nen Kom­pe­ten­zen un­ter­stützt der Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt ei­nen ge­lin­gen­den Über­gang ins Gym­na­si­um. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­wer­ben im gym­na­sia­len Re­li­gi­ons­un­ter­richt ei­ne er­wei­ter­te und ver­tief­te Bil­dung an kom­ple­xen Sach­ver­hal­ten und Zu­sam­men­hän­gen zwi­schen Re­li­gi­on, Kul­tur, Ge­schich­te, Na­tur­wis­sen­schaft und Ge­sell­schaft. Er zielt auf die Fä­hig­keit zur Selbst­be­stim­mung, Über­nah­me von so­zia­ler Ver­ant­wor­tung und Be­reit­schaft zum Dia­log. Da­zu die­nen Lern­me­tho­den, die auf Selbst­tä­tig­keit, Krea­ti­vi­tät und Pro­duk­ti­on aus­ge­rich­tet sind, so­wie Me­tho­den, die von der An­schau­ung abs­tra­hie­ren und auf Be­griffs­bil­dung zie­len. lm Ge­fü­ge all­ge­mei­ner Bil­dung leis­tet der Re­li­gi­ons­un­ter­richt ei­nen spe­zi­fi­schen Bei­trag zur Er­lan­gung der Hoch­schul­rei­fe. Die­ser be­steht, be­son­ders in der Ober­stu­fe, im Er­werb wis­sen­schafts­pro­pä­deu­ti­scher Wis­sens- und Re­fle­xi­ons­for­men. Kenn­zeich­nend für den Re­li­gi­ons­un­ter­richt sind die her­me­neu­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit re­li­giö­sen und nich­t-re­li­giö­sen Sicht­wei­sen so­wie die Be­ar­bei­tung un­ter­schied­li­cher Wahr­heits­an­sprü­che. Die dis­kur­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung im Re­li­gi­ons­un­ter­richt schärft die Fä­hig­keit zu Wahr­neh­mung und Em­pa­thie so­wie zur Ar­gu­men­ta­ti­on und selbst­stän­di­gen Ur­teils­bil­dung in ei­ner zu­neh­mend plu­ra­len Ge­sell­schaft.

Die Aus­ein­an­der­set­zung der Theo­lo­gie mit an­de­ren Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen (zum Bei­spiel Na­tur­wis­sen­schaf­ten, Psy­cho­lo­gie, Phi­lo­so­phie, Ge­sell­schafts- und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten, Re­li­gi­ons­wis­sen­schaft) er­öff­net dem Re­li­gi­ons­un­ter­richt ei­ne in­ter­dis­zi­pli­nä­re Aus­rich­tung.

2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler neh­men re­li­gi­ös be­deut­sa­me Phä­no­me­ne wahr und be­schrei­ben sie.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Si­tua­tio­nen er­fas­sen, in de­nen letz­te Fra­gen nach Grund, Sinn, Ziel und Ver­ant­wor­tung des Le­bens auf­bre­chen

(2)

re­li­giö­se Phä­no­me­ne und Fra­ge­stel­lun­gen in ih­rem Lebens­um­feld wahr­neh­men und sie be­schrei­ben

(3)

grund­le­gen­de re­li­giö­se Aus­drucks­for­men (Sym­bo­le, Ri­ten, My­then, Räu­me, Zei­ten) wahr­neh­men, sie in ver­schie­de­nen Kon­tex­ten wie­der­er­ken­nen und sie ein­ord­nen

(4)

in ethi­schen Her­aus­for­de­run­gen mög­li­che re­li­gi­ös be­deut­sa­me Ent­schei­dungs­si­tua­tio­nen iden­ti­fi­zie­ren

(5)

die Re­zep­ti­on re­li­giö­ser Mo­ti­ve in Me­di­en er­ken­nen

2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­ste­hen und deu­ten re­li­gi­ös be­deut­sa­me Spra­che und Zeug­nis­se.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

re­li­giö­se Aus­drucks­for­men ana­ly­sie­ren und sie als Aus­druck exis­ten­zi­el­ler Er­fah­run­gen ver­ste­hen

(2)

re­li­giö­se Mo­ti­ve und Ele­men­te in me­dia­len Aus­drucks­for­men deu­ten

(3)

Tex­te, ins­be­son­de­re bi­bli­sche, sach­ge­mäß und me­tho­disch re­flek­tiert aus­le­gen

(4)

den Gel­tungs­an­spruch bi­bli­scher und theo­lo­gi­scher Tex­te er­läu­tern und sie in Be­zie­hung zum ei­ge­nen Le­ben und zur ge­sell­schaft­li­chen Wirk­lich­keit set­zen

2.3 Ur­teils­fä­hig­keit

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ur­tei­len in re­li­giö­sen und ethi­schen Fra­gen be­grün­det.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

de­skrip­ti­ve und nor­ma­ti­ve Aus­sa­gen un­ter­schei­den und sich mit ih­rem An­spruch aus­ein­an­der­set­zen

(2)

Zwei­fel und Kri­tik an Re­li­gi­on er­ör­tern

(3)

am­bi­va­len­te As­pek­te der Re­li­gi­on und ih­rer Pra­xis er­läu­tern

(4)

Grund­zü­ge von Ar­gu­men­ta­ti­ons­mo­del­len, ins­be­son­de­re theo­lo­gi­schen, mit­ein­an­der ver­glei­chen

(5)

im Zu­sam­men­hang ei­ner plu­ra­len Ge­sell­schaft ei­nen ei­ge­nen Stand­punkt zu re­li­giö­sen und ethi­schen Fra­gen ein­neh­men und ihn ar­gu­men­ta­tiv ver­tre­ten

(6)

Mo­del­le ethi­scher Ur­teils­bil­dung be­wer­ten und sie bei­spiel­haft an­wen­den

2.4 Dia­log­fä­hig­keit

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler neh­men am re­li­giö­sen Dia­log ar­gu­men­tie­rend teil.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich auf die Per­spek­ti­ve ei­nes an­de­ren ein­las­sen und sie in Be­zug zum ei­ge­nen Stand­punkt set­zen

(2)

Ge­mein­sam­kei­ten und Un­ter­schie­de re­li­giö­ser und nicht­re­li­giö­ser Über­zeu­gun­gen be­nen­nen und sie im Hin­blick auf mög­li­che Dia­log­part­ne­rin­nen und Dia­log­part­ner kom­mu­ni­zie­ren

(3)

sich aus der Per­spek­ti­ve des christ­li­chen Glau­bens mit an­de­ren re­li­giö­sen und nicht­re­li­giö­sen Über­zeu­gun­gen aus­ein­an­der­set­zen

(4)

Kri­te­ri­en für ei­nen kon­struk­ti­ven in­ter­re­li­giö­sen Dis­kurs be­nen­nen

2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­wen­den re­li­gi­ös be­deut­sa­me Aus­drucks- und Ge­stal­tungs­for­men re­flek­tiert.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit Aus­drucks­for­men des christ­li­chen Glau­bens aus­ein­an­der­set­zen und ih­ren Ge­brauch re­flek­tie­ren

(2)

re­li­gi­ös be­deut­sa­me In­hal­te und Stand­punk­te me­di­al und adres­sa­ten­be­zo­gen prä­sen­tie­ren

(3)

an­ge­mes­se­nes Ver­hal­ten in re­li­gi­ös be­deut­sa­men Si­tua­tio­nen re­flek­tie­ren

(4)

ty­pi­sche Sprach­for­men der Bi­bel und des christ­li­chen Glau­bens trans­for­mie­ren

Mit die­sen fünf Kom­pe­ten­zen re­li­giö­ser Bil­dung wird an die Vor­ga­ben an­ge­knüpft, wie sie in den Tex­ten der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land und der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz (KMK) aus­ge­wie­sen sind:

Evan­ge­li­sche Kir­che in Deutsch­land (EKD): Kom­pe­ten­zen und Stan­dards für den Evan­ge­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt in der Se­kun­dar­stu­fe I. Ein Ori­en­tie­rungs­rah­men (EK­D-Tex­te 111, De­zem­ber 2010).

Kern­cur­ri­cu­lum für das Fach Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re in der gym­na­sia­len Ober­stu­fe. The­men und In­hal­te für die Ent­wick­lung von Kom­pe­ten­zen re­li­giö­ser Bil­dung (EK­D-Tex­te 109, April 2010).

Ein­heit­li­che Prü­fungs­an­for­de­run­gen in der Ab­itur­prü­fung (EPA) für die Fä­cher Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re und Ka­tho­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re (KMK 2006).

3.1 Klas­sen 5/6

3.1.1 Mensch

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­schrei­ben Grund­er­fah­run­gen des Mensch­seins und set­zen sie zu bi­bli­schen Tex­ten in Be­zie­hung. Sie ent­fal­ten dar­aus Kon­se­quen­zen für die Selbst­wahr­neh­mung und das Le­ben in Ge­mein­schaft.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Er­fah­run­gen men­sch­li­chen Zu­sam­men­le­bens (zum Bei­spiel Ver­trau­en, Ge­bor­gen­heit, Freund­schaft, Streit, Schuld, Fremd­sein, Ver­lust) zu bi­bli­schen Er­zäh­lun­gen (zum Bei­spiel Kain und Abel, Jo­sef, Da­vid, Rut, Jün­ger und Jün­ge­rin­nen Je­su) in Be­zie­hung set­zen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.1.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • 3.1.3 Bi­bel (1)
  • D(V3.0) 3.1.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

an ei­nem Bei­spiel (zum Bei­spiel Um­gang mit Frem­dem, Kon­flik­ten, Streit­schlich­tung, An­ders­sein) Be­din­gun­gen für ge­lin­gen­des Mit­ein­an­der ent­fal­ten

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (1)
  • 3.1.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • 3.1.3 Bi­bel (1)
  • D(V3.0) 3.1.1.3 Me­di­en (7)
  • D(V3.0) 3.1.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (7)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

sich mit Fra­gen des Mensch­seins (zum Bei­spiel: Was macht mich aus? Was kann ich? Was ma­che ich, wenn ich schei­te­re?) aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 3.1.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 3; 1. Mo­se 4,1-16; 1. Mo­se 13,5-12; 1. Mo­se 37-45 (in Aus­zü­gen); 1. Sam 16,14-23; 1. Sam 17; 1. Sam 18,1-16, 1. Sam 24; Rut 1-4; Ps 18; Ps 22; Ps 23; Ps 36; Ps 103; Ps 139; Mt 14,22-35; Mt 26,57-75

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Ge­schöpf; Ein­zig­ar­tig­keit; Ver­trau­en; Ge­bor­gen­heit; Streit; Schuld; Fremd­sein; Ver­lust; Treue; Freund­schaft; Selbst­an­nah­me

3.1.2 Welt und Ver­ant­wor­tung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler un­ter­su­chen die Be­deu­tung bi­bli­scher Tex­te für das Zu­sam­men­le­ben in der Welt. Sie ent­wi­ckeln Ide­en für fai­res und nach­hal­ti­ges Han­deln.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

me­ta­pho­ri­sche Be­deu­tun­gen re­li­giö­ser Spra­che und Aus­drucks­for­men (zum Bei­spiel Bild­wor­te, Sym­bo­le) auf­zei­gen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.1.1 Mensch (3)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (1)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (6)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (7)
  • D(V3.0) 3.1.1.1 Li­te­ra­ri­sche Tex­te (12)
  • D(V3.0) 3.1.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (9)
  • D(V3.0) 3.1.1.3 Me­di­en (3)
  • D(V3.0) 3.1.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (19)
  • MUS(V3.0) 3.4.1 Mu­sik ge­stal­ten und er­le­ben (3)
(2)

die Re­le­vanz bi­bli­scher Wei­sun­gen (zum Bei­spiel De­ka­log, Gol­de­ne Re­gel, Dop­pel­ge­bot der Lie­be) für men­sch­li­ches Zu­sam­men­le­ben ent­fal­ten

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (1)
  • 3.1.1 Mensch (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

an Bei­spie­len den ver­ant­wort­li­chen Um­gang mit der Schöp­fung ent­fal­ten (zum Bei­spiel Um­gang mit Tie­ren, Le­bens­mit­teln, Res­sour­cen)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.1.4 Gott (4)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1-2; 1. Mo­se 6-8; 2. Mo­se 20; Ps 103; 104; Mt 7,12; Mt 18,1-5.15-35; Mt 22,34-40; Lk 10,25-37; Röm 15,7

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Ge­bot; Nächs­ten­lie­be; Wahr­heit und Lü­ge; Nach­hal­tig­keit; Kin­der­rech­te; Kin­der­ar­beit; Tier­schutz; Haus­tie­re; Flücht­lin­ge; Asyl; Tau­fe; Kreuz; Was­ser; Ge­bets­hal­tun­gen; Got­tes­dienst; Sprich­wör­ter; Me­ta­pher; Sym­bol; Gleich­nis

3.1.3 Bi­bel

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­schrei­ben die Be­deu­tung und den An­spruch bi­bli­scher Tex­te in un­ter­schied­li­chen Zu­sam­men­hän­gen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

an­hand von Er­schlie­ßungs­hil­fen (zum Bei­spiel An­hän­ge in Bi­beln, Bi­bel­le­xi­kon, On­line-Res­sour­cen) Bi­bel­stel­len be­zie­hungs­wei­se -tex­te ge­zielt re­cher­chie­ren

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.1.5 Je­sus Chris­tus (3)
(2)

Ent­ste­hung und in­ne­re Zu­sam­men­hän­ge (zum Bei­spiel Ge­schichts-, Lehr-, Pro­phe­ten­bü­cher, Al­tes und Neu­es Tes­ta­ment) der Bi­bel er­läu­tern

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.4 Gott (2)
(3)

Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen aus­ge­wähl­ten Er­zäh­lun­gen (zum Bei­spiel Abra­ham, Jo­sef, Mo­se, Rut, Da­vid, Elia, Je­re­mia, Je­sus und sei­ne Jün­ger und Jün­ge­rin­nen, Pau­lus) auf­zei­gen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.1 Mensch (1)
(4)

die mög­li­che Be­deu­tung bi­bli­scher Tex­te für die Ge­gen­wart un­ter­su­chen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 12-22; 1. Mo­se 37-50; Rut; 1. Sam 16-30 (in Aus­zü­gen); 1. Kön 17-2. Kön 2 (in Aus­zü­gen); Jer 1-44 (in Aus­zü­gen); Evan­ge­li­en; Apg 9-28 (in Aus­zü­gen)

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Hei­li­ge Schrift; Al­tes Tes­ta­ment; Neu­es Tes­ta­ment; Evan­ge­li­um; Ka­pi­tel; Vers; Ka­non; Bi­bel­le­xi­kon; Lu­ther­bi­bel; Tho­ra; he­bräi­sche Bi­bel; Hand­schrif­ten; Über­set­zung; Ur­spra­chen

3.1.4 Gott

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit Got­tes­vor­stel­lun­gen aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit Fra­gen zu Gott aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel: Wo ist er? Gibt es ihn über­haupt? Wie wirkt er?)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (2)
  • 3.1.5 Je­sus Chris­tus (3)
(2)

Got­tes­vor­stel­lun­gen in bi­bli­schen Tex­ten (zum Bei­spiel Er­zäh­lun­gen, Bild­wor­te, Gleich­nis­se) zu men­sch­li­chen Fra­gen und Er­fah­run­gen in Be­zie­hung set­zen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.1.1 Mensch (1)
  • 3.1.5 Je­sus Chris­tus (3)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (1)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (3)
(3)

un­ter­schied­li­che For­men der Hin­wen­dung zu Gott ent­fal­ten (zum Bei­spiel Bit­te, Dank, Lob, Kla­ge)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.1 Mensch (2)
  • 3.1.1 Mensch (3)
  • 3.1.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (6)
  • BK(V3.0) 3.1.4.2 Ak­ti­on (1)
  • D(V3.0) 3.1.1.3 Me­di­en (7)
  • MUS(V3.0) 3.1.1 Mu­sik ge­stal­ten und er­le­ben (7)
  • MUS(V3.0) 3.1.1 Mu­sik ge­stal­ten und er­le­ben (8)
(4)

den Glau­ben an Gott als Schöp­fer mit ei­ner gän­gi­gen na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Er­klä­rung der Wel­tent­ste­hung ver­glei­chen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (2)
  • 3.1.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (3)
  • 3.1.3 Bi­bel (2)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1,1-2,4a; 1. Mo­se 2,4b-25; 2. Mo­se 15,3; 4. Mo­se 6,24-26; Ps 23; Ps 27,1; Ps 31,4; Ps 22,1-20; Ps 104; Mt 6,9-13; Mt 18,21-35; Mt 20; Mk 4,1-8.30-34; Lk 15

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Schöp­fer; Ge­bet; Se­gen; Me­ta­pher; Gleich­nis; Sym­bol; Un­sicht­bar­keit Got­tes; Got­tes­bil­der; Bil­der­ver­bot; Evo­lu­ti­on; Ur­knall; Na­tur­wis­sen­schaft

3.1.5 Je­sus Chris­tus

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len Le­ben und Wir­ken Je­su auf dem zeit­ge­schicht­li­chen Hin­ter­grund dar.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Sta­tio­nen des Le­bens und Wir­kens Je­su wie­der­ge­ben und in Be­zie­hung zu Fes­ten des Kir­chen­jah­res set­zen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (1)
  • 3.1.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • BK(V3.0) 3.1.4.2 Ak­ti­on (1)
(2)

das Wir­ken Je­su auf dem Hin­ter­grund sei­ner Zeit und Um­welt (re­li­giö­se, po­li­ti­sche, so­zia­le und wirt­schaft­li­che Ver­hält­nis­se) er­läu­tern

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.3 Bi­bel (1)
  • G(V3.0) 3.1.3 Grie­chisch-rö­mi­sche An­ti­ke – Zu­sam­men­le­ben in der Po­lis und im Im­pe­ri­um (4)
  • L1(V3.0) 3.1.5 An­ti­ke Kul­tur (2)
(3)

an­hand von Gleich­nis­sen Je­su Sicht­wei­se auf Gott und Men­schen be­schrei­ben

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.4 Gott (2)
  • D(V3.0) 3.1.1.1 Li­te­ra­ri­sche Tex­te (11)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 9,1-8; Mt 13,1-46; Mt 22,15-22; Mt 2,51-30; Mk 1,9-11; Mk 2,23-27; Mk 4,1-34; Mk 4,35-41; Mk 8,27-30; Mk 15,20-47; Lk 2,1-21; Lk 2,41-52; Lk 15; Lk 19,1-10; Apg 1,1-14

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Na­za­reth; Beth­le­hem; Ga­li­läa; Je­ru­sa­lem; Sad­du­zäer; Pha­ri­sä­er; Rö­mi­sche Be­sat­zung; Zöll­ner; Sab­bat; Tem­pel; Kir­chen­jahr; Hei­lun­gen; Gleich­nis

3.1.6 Kir­che und Kir­chen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len an aus­ge­wähl­ten Sta­tio­nen die An­fän­ge der Kir­che dar. Sie er­klä­ren ex­em­pla­risch Un­ter­schie­de und Ge­mein­sam­kei­ten der Kon­fes­sio­nen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

aus­ge­hend von Pfings­ten die Ent­ste­hung der Kir­che bis zum En­de der Chris­ten­ver­fol­gung im Rö­mi­schen Reich dar­stel­len (zum Bei­spiel Ur­ge­mein­de, Pau­lus in der Apos­tel­ge­schich­te, Kon­stan­ti­ni­sche Wen­de)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.5 Je­sus Chris­tus (1)
  • G(V3.0) 3.1.3 Grie­chisch-rö­mi­sche An­ti­ke – Zu­sam­men­le­ben in der Po­lis und im Im­pe­ri­um (1)
  • G(V3.0) 3.1.3 Grie­chisch-rö­mi­sche An­ti­ke – Zu­sam­men­le­ben in der Po­lis und im Im­pe­ri­um (2)
(2)

Ur­sprung und Be­deu­tung des Sonn­tags ent­fal­ten

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.1.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • 3.1.4 Gott (3)
(3)

Ge­mein­sam­kei­ten und Be­son­der­hei­ten der Evan­ge­li­schen und Ka­tho­li­schen Kir­che ent­fal­ten (zum Bei­spiel Kir­chen­raum, Glau­bens­pra­xis, Got­tes­dienst, Sa­kra­men­te, Ge­mein­de­le­ben vor Ort, Öku­me­ne)

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.4 Gott (3)
  • 3.1.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (1)
  • 3.1.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (1)
  • BK(V3.0) 3.1.1 Bild (6)
  • BK(V3.0) 3.1.4.2 Ak­ti­on (3)
  • RAK(V3.0) 3.1.6 Kir­che (1)
  • RR­K(V3.0) 3.1.6 Kir­che (1)
  • RSY­R(V3.0) 3.1.6 Kir­che (1)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 2,1-4; 2. Mo­se 20,8-11; 5. Mo­se 5,12-15; Mt 28,18-20; Apg 2; Apg 4; Apg 8; Apg 15; 1. Kor 12,12-31; Ja­kob und Esau (1. Mo­se 25-33 in Aus­zü­gen); Pe­trus (Mar­ku­sevan­ge­li­um in Aus­zü­gen)

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Hei­li­ger Geist; Pfings­ten; Tau­fe; evan­ge­lisch; ka­tho­lisch; Kon­fes­si­on; Öku­me­ne; Sab­bat; Sonn­tag; Kir­chen­raum; Beich­te; Kir­chen­jahr; Fron­leich­nam; Re­for­ma­ti­ons­tag; Abend­mahl; Eu­cha­ris­tie; Kon­fir­ma­ti­on; Fir­mung; Dia­ko­nie; Ca­ri­tas; Nach­fol­ge

3.1.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­schrei­ben an­hand von un­mit­tel­bar oder me­di­al be­geg­nen­den Phä­no­me­nen Cha­rak­te­ris­ti­ka von Ju­den­tum und Is­lam.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Aus­prä­gun­gen re­li­giö­ser Pra­xis im Ju­den­tum be­schrei­ben (zum Bei­spiel Fes­te, Ri­ten, Sy­nago­ge)

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.5 Je­sus Chris­tus (2)
  • 3.1.6 Kir­che und Kir­chen (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.1.5 KEL­AL JIS­RA­EL (4)
(2)

Aus­prä­gun­gen re­li­giö­ser Pra­xis im Is­lam be­schrei­ben (zum Bei­spiel Fes­te, Ri­ten, Mo­schee)

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.6 Kir­che und Kir­chen (2)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.2 Ale­vi­ti­sche Glau­bens­leh­re und -pra­xis (1)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.2 Ale­vi­ti­sche Glau­bens­leh­re und -pra­xis (2)
(3)

an ei­nem Bei­spiel Chris­ten­tum, Ju­den­tum und Is­lam (zum Bei­spiel Fes­te, Ge­bet, Got­tes­haus, Be­deu­tung Abra­hams) ver­glei­chen

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 3.1.3 Bi­bel (3)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.1.4 HAA­DAM (2)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 16; 1. Mo­se 17; 1. Mo­se 21,1-4; 1. Mo­se 22

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Is­lam; Mus­lim; Ko­ran; Mo­schee; Ra­ma­dan; Zu­cker­fest; Op­fer­fest; Ju­den­tum; Nach­fol­ge; Sy­nago­ge; To­ra; Mik­we; Bar und Bat Miz­wa; Pes­sach; Scha­wuot; Be­schnei­dung

3.2 Klas­sen 7/8

3.2.1 Mensch

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit der Fra­ge nach Iden­ti­tät im Span­nungs­feld von In­di­vi­du­um und Ge­sell­schaft aus­ein­an­der und brin­gen hier­zu bi­bli­sche Per­spek­ti­ven auf den Men­schen ins Ge­spräch.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit Fra­gen nach Iden­ti­tät, Selbst­bild, Fremd­wahr­neh­mung und Rol­len­zu­schrei­bung im so­zia­len Zu­sam­men­le­ben (zum Bei­spiel Fa­mi­lie, Peer­group, so­zia­le Netz­wer­ke) aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • 3.2.4 Gott (1)
  • BK(V3.0) 3.2.4.2 Ak­ti­on (1)
  • D(V3.0) 3.1.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (19)
  • D(V3.0) 3.2.1.3 Me­di­en (17)
  • D(V3.0) 3.2.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (14)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.1 Iden­ti­tät, In­di­vi­dua­li­tät und Rol­le (1)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.1 Iden­ti­tät, In­di­vi­dua­li­tät und Rol­le (2)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.1 Iden­ti­tät, In­di­vi­dua­li­tät und Rol­le (3)
  • MUS(V3.0) 3.2.3 Mu­sik re­flek­tie­ren (4)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

die Be­deu­tung von Vor­bil­dern und Ido­len er­klä­ren und auf ih­re mög­li­che Am­bi­va­lenz hin un­ter­su­chen

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 3.2.3 Bi­bel (2)
  • 3.2.4 Gott (3)
  • BK(V3.0) 3.2.1 Bild (1)
  • BK(V3.0) 3.2.1 Bild (5)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.1 Iden­ti­tät, In­di­vi­dua­li­tät und Rol­le (1)
  • L1(V3.0) 3.2.5 An­ti­ke Kul­tur (6)
  • MUS(V3.0) 3.2.3 Mu­sik re­flek­tie­ren (3)
  • MUS(V3.0) 3.2.3 Mu­sik re­flek­tie­ren (4)
  • MUS(V3.0) 3.2.3 Mu­sik re­flek­tie­ren (5)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

Hin­ter­grün­de kri­sen­haf­ter Si­tua­tio­nen (zum Bei­spiel Ver­sa­gens­angst, Leis­tungs­druck, Tren­nung, Lie­bes­kum­mer, Sucht) und Stra­te­gi­en zur de­ren Be­wäl­ti­gung ent­fal­ten

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (3)
  • 3.2.4 Gott (1)
  • 3.2.5 Je­sus Chris­tus (1)
  • 3.5.1 Mensch (1)
  • MUS(V3.0) 3.2.2 Mu­sik ver­ste­hen (8)
  • MUS(V3.0) 3.2.3 Mu­sik re­flek­tie­ren (3)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Ja­kob und Esau (1. Mo­se 25-33 in Aus­zü­gen); Da­vid (1. Sam. 16 – 2. Sam 12 in Aus­zü­gen); Pe­trus (Mar­ku­sevan­ge­li­um in Aus­zü­gen)

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Um­gang mit di­gi­ta­len Me­di­en; Kom­mu­ni­ka­ti­on in so­zia­len Netz­wer­ken; Fa­mi­lie; Peer­group; Nach­fol­ge; Vor­bil­der; Ido­le; Kri­se; Leis­tungs­druck; Iden­ti­tät; Sucht; so­zia­le Rol­le

3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit Ent­schei­dungs­kri­te­ri­en und -in­stan­zen für ge­rech­tes Han­deln aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Kri­te­ri­en für ge­rech­tes Han­deln (zum Bei­spiel Tho­ra, Gol­de­ne Re­gel, je­dem nach sei­ner Leis­tung, je­dem das Glei­che, je­dem nach sei­nem Be­darf) an Bei­spie­len (zum Bei­spiel Klei­dung, Er­näh­rung, Leis­tung, Be­sitz) über­prü­fen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (6)
  • 3.2.3 Bi­bel (2)
  • 3.2.4 Gott (3)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.3 Ge­rech­tig­keit (1)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.3 Ge­rech­tig­keit (2)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.3 Ge­rech­tig­keit (5)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

An­hand von Fall­bei­spie­len die Auf­ga­be des Ge­wis­sens ana­ly­sie­ren

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 3.2.1 Mensch (1)
  • 3.2.3 Bi­bel (2)
  • 3.2.4 Gott (3)
  • D(V3.0) 3.2.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (1)
  • ETH(V3.0) 3.2.1.2 Frei­heit und Ver­ant­wor­tung (1)
(3)

Ur­sa­chen von Kon­flik­ten ana­ly­sie­ren und Per­spek­ti­ven für kon­struk­ti­ve Lö­sun­gen auf­zei­gen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (1)
  • 3.2.1 Mensch (1)
  • 3.2.1 Mensch (3)
  • ETH(V3.0) 3.2.2.1 Fried­li­ches Zu­sam­men­le­ben und die Be­deu­tung von Kon­flik­ten (1)
  • ETH(V3.0) 3.2.2.2 Ver­ant­wor­tung im Um­gang mit Kon­flik­ten und Ge­walt (3)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 4,1-16; 2. Mo­se 22-23; 3. Mo­se 19,18b; 5. Mo­se 24; Jes 3,16-26; Jes 5,8-12; Jes 11,1-9; Am 5,21-27; Am 8,4-10; Mi 6,8; Mt 25,31-46; Lk 12,15-21

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Pro­phet; Ge­rech­tig­keit; Ge­wis­sen; Mar­tin Lu­ther; Fas­ten; Mob­bing­prä­ven­ti­on; ge­walt­freie Kon­flikt­be­ar­bei­tung; Be­ga­bung; Schuld; Kin­der­ar­beit; Mi­gra­ti­on

Mög­li­che Per­so­nen: Mar­tin Lu­ther

3.2.3 Bi­bel

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­schrei­ben die Be­deu­tung und den An­spruch bi­bli­scher Tex­te in un­ter­schied­li­chen Zu­sam­men­hän­gen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

die Be­deu­tung der Bi­bel für re­for­ma­to­ri­sches Selbst­ver­ständ­nis er­läu­tern

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.2.5 Je­sus Chris­tus (2)
  • 3.2.6 Kir­che und Kir­chen (1)
(2)

Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen pro­phe­ti­schem Wir­ken und Ge­rech­tig­keit auf­zei­gen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (3)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

Un­ter­schie­de des Ge­brauchs von Hei­li­gen Schrif­ten in den mo­no­the­is­ti­schen Re­li­gio­nen (Chris­ten­tum, Ju­den­tum und Is­lam) ent­fal­ten

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (2)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 3.1.6 Kir­che und Kir­chen (1)
  • 3.2.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • RUE­D(V3.0) 3.2.2 TO­RA (3)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 1-20 (in Aus­wahl); Ps 91,11; Ps 126; 1. Kön 17-19; 1. Kön 21-22; 2. Kön 1,2-2,18 (Elia); Amos; Je­re­mia; Je­sa­ja

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Lu­ther­bi­bel; Al­tar­bi­bel; Bi­bel­über­set­zun­gen; Exo­dus; Frei­heit; Pro­phet; pro­phe­ti­sche Zei­chen­hand­lun­gen; Vi­sio­nen; So­zi­al­kri­tik; Kult­kri­tik

Mög­li­che Per­so­nen: Diet­rich Bon­hoef­fer; Mar­tin Lu­ther King; Do­ro­thee Söl­le

3.2.4 Gott

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit dem Got­tes­glau­ben und sei­nen mög­li­chen Fol­gen für die Le­bens­ge­stal­tung aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Kon­se­quen­zen aus der re­for­ma­to­ri­schen Be­to­nung des gnä­di­gen Got­tes (zum Bei­spiel Men­schen­bild, Er­lö­sung, Kri­tik am Ab­lass) ent­fal­ten

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 3.2.3 Bi­bel (1)
  • 3.2.6 Kir­che und Kir­chen (1)
  • 3.5.1 Mensch (1)
(2)

Vor­stel­lun­gen von Gott in Ju­den­tum, Chris­ten­tum und Is­lam ver­glei­chen

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (4)
  • 3.1.6 Kir­che und Kir­chen (2)
  • 3.2.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.2.1 HASCHEM (1)
  • RJUE­D(V3.0) 3.2.1 HASCHEM (2)
(3)

an Bei­spie­len Fol­gen des christ­li­chen Glau­bens an Gott (zum Bei­spiel Franz von As­si­si, Lu­ther, Ka­tha­ri­na von Bo­ra, Fried­rich von Bo­del­schwingh, Al­bert Schweit­zer, Mar­tin Lu­ther King, Eli­sa­beth von Thad­den, Des­mond Tu­tu, Lo­cal He­roes) un­ter­su­chen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (3)
  • 3.2.6 Kir­che und Kir­chen (1)
  • G(V3.0) 3.1.6 Wen­de zur Neu­zeit – neue Wel­ten, neue Ho­ri­zon­te, neue Ge­walt (4)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 3; Ps 22; Apg 2,1-13; Röm 3,21-23

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Glau­be; Ver­bor­gen­heit Got­tes; der gnä­di­ge Gott; Ge­rech­tig­keit Got­tes; Tri­ni­tät; Ab­lass

3.2.5 Je­sus Chris­tus

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len die Bot­schaft und Be­deu­tung Je­su Chris­ti dar. Sie un­ter­su­chen ver­schie­de­ne Sicht­wei­sen auf Je­sus.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Hoff­nungs­as­pek­te neu­tes­ta­ment­li­cher Wun­der­er­zäh­lun­gen und Gleich­nis­se her­aus­ar­bei­ten

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.2.4 Gott (1)
  • D(V3.0) 3.2.1.1 Li­te­ra­ri­sche Tex­te (17)
(2)

Be­grün­dun­gen christ­li­cher Frei­heit (zum Bei­spiel ver­lo­re­ner Sohn, Pau­lus, Lu­ther) dar­stel­len

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.2.4 Gott (1)
  • 3.2.6 Kir­che und Kir­chen (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

die Dar­stel­lung Je­su im Ko­ran mit bi­bli­schen Quel­len ver­glei­chen (zum Bei­spiel Ge­burts­ge­schich­te, Wun­der, Ver­ständ­nis als Pro­phet, Kreu­zi­gung)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (2)
  • 3.2.4 Gott (1)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 5,1-12; Mt 20,1-15; Mk 1,29-31; Mk 2,1-12.13-17; Mk 5,21-43; Mk 10,17-27; Mk 11,46-52; Lk 15; Joh 7,53-8,11; Apg 15; Gal 2; Gal 5

Mög­li­che Su­ren: Su­re 2,87; Su­re 3,47; Su­re 4,157-158; Su­re 19,17-21; Su­re 19,30

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Reich Got­tes; Wun­der; Kreu­zes­tod Je­su; Auf­er­ste­hungs­hoff­nung; Ko­ran; Pro­phet; Mes­si­as; Isa ibn Ma­ryam

3.2.6 Kir­che und Kir­chen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­schrei­ben Kir­che aus re­for­ma­to­ri­scher Sicht. Sie er­läu­tern Be­grün­dung und Ziel­set­zung kirch­li­cher Ar­beit heu­te.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

An­lie­gen der Re­for­ma­ti­on (zum Bei­spiel Schrift­ver­ständ­nis, Pries­ter­tum al­ler Gläu­bi­gen, Sa­kra­ments­ver­ständ­nis, Kir­chen­ver­ständ­nis) an aus­ge­wähl­ten Sta­tio­nen ih­rer Ge­schich­te er­läu­tern

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (2)
  • 3.2.3 Bi­bel (1)
  • BK(V3.0) 3.2.1 Bild (5)
  • BK(V3.0) 3.2.3.2 Ar­chi­tek­tur (4)
  • MUS(V3.0) 3.1.3 Mu­sik re­flek­tie­ren (3)
(2)

lo­kal­ge­schicht­li­che As­pek­te der Re­for­ma­ti­on auf­zei­gen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.2.3 Bi­bel (1)
  • G(V3.0) 3.1.6 Wen­de zur Neu­zeit – neue Wel­ten, neue Ho­ri­zon­te, neue Ge­walt (4)
(3)

sich mit ei­nem kirch­li­chen Hand­lungs­feld aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel Te­le­fon­seel­sor­ge, Flücht­lings­ar­beit, Schwan­ger­schafts­be­ra­tung, Sucht­be­ra­tung, Dia­ko­nie in lo­ka­len Kon­tex­ten, Ju­gend­ar­beit)

  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.2.1 Mensch (3)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • 3.2.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (3)
  • BK(V3.0) 3.2.1 Bild (5)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Ein­set­zungs­wor­te in den Evan­ge­li­en; Mt 28,16-20; Röm 10,17; 1. Kor 12; Gal 3,26-28; 1. Petr 2,9

Mög­li­che Be­kennt­nis­se: Con­fes­sio Au­gustana 7 und 8

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Re­for­ma­ti­on; Schrift­ver­ständ­nis; Tau­fe und Abend­mahl; Dia­ko­nie; Seel­sor­ge; Pries­ter­tum al­ler Gläu­bi­gen; Wort und Sa­kra­ment; Amts­ver­ständ­nis

3.2.7 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler un­ter­su­chen Merk­ma­le und Über­zeu­gun­gen von Re­li­gio­nen. Sie er­läu­tern re­li­giö­se Pra­xis in den mo­no­the­is­ti­schen Re­li­gio­nen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Wur­zeln und Aus­prä­gun­gen des Is­lam er­läu­tern (zum Bei­spiel die Be­deu­tung Mo­ham­meds, fünf Säu­len, Glau­bens­grund­sät­ze, Ko­ran, Imam, Schia, Sun­na, Ale­vi­ten)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.2.4 Gott (1)
  • 3.2.5 Je­sus Chris­tus (3)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.2 Ale­vi­ti­sche Glau­bens­leh­re und -pra­xis (1)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.2 Ale­vi­ti­sche Glau­bens­leh­re und -pra­xis (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.2.4 HAA­DAM (3)
(2)

Ge­mein­sam­kei­ten und Un­ter­schie­de zwi­schen Chris­ten­tum, Is­lam und Ju­den­tum er­läu­tern (zum Bei­spiel Hei­li­ge Schrif­ten, Ge­bäu­de, Über­zeu­gun­gen, Fes­te, Bräu­che)

  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.2.3 Bi­bel (3)
  • 3.2.6 Kir­che und Kir­chen (1)
  • ETH(V3.0) 3.2.6.1 Glau­bens­grund­sät­ze und Ach­tung des Re­li­giö­sen (1)
  • ETH(V3.0) 3.2.6.1 Glau­bens­grund­sät­ze und Ach­tung des Re­li­giö­sen (2)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (1)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.3.3 LU­ACH (1)
  • RJUE­D(V3.0) 3.3.3 LU­ACH (4)
(3)

Kri­te­ri­en für ei­nen Dia­log zwi­schen An­ge­hö­ri­gen ver­schie­de­ner Re­li­gio­nen for­mu­lie­ren

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 17,1-8; 1. Mo­se 22; 2. Mo­se 13; Röm 11,17-24

Mög­li­che Su­ren: Su­re 2,185; Su­re 37,102-108

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Sym­bol; Ri­tus; Fun­da­men­ta­lis­mus; To­le­ranz; Mo­schee; Mo­ham­med; Fünf Säu­len; Glau­bens­grund­sät­ze; Ko­ran; Schia; Sun­na; Ale­vi­ten; Op­fer­fest; Ra­ma­dan; Zu­cker­fest; Tho­ra; Sy­nago­ge; Spei­se­ge­bo­te; Pes­sach; Jom Kip­pur; Sche­mah Jis­ra­el

3.3 Klas­sen 9/10

3.3.1 Mensch

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit Fra­gen des Mensch­seins aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

per­sön­li­chen und ge­sell­schaft­li­chen Um­gang mit Ster­ben, Trau­er und Tod ana­ly­sie­ren (zum Bei­spiel Hos­piz, Trau­er­pro­zes­se, Be­stat­tungs­kul­tur, di­gi­ta­le Trau­er­be­glei­tung, sä­ku­la­re Trau­er­ri­ten)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (1)
  • 3.4.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (6)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (7)
  • D(V3.0) 3.3.1.1 Li­te­ra­ri­sche Tex­te (5)
  • D(V3.0) 3.3.1.1 Li­te­ra­ri­sche Tex­te (19)
  • D(V3.0) 3.3.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (10)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.3 Um­gang mit End­lich­keit (3)
(2)

sich mit Aus­prä­gun­gen von Lie­be, Part­ner­schaft und Se­xua­li­tät aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel in kul­tu­rel­ler Be­dingt­heit, ge­sell­schaft­li­chem Wan­del, me­dia­ler Dar­stel­lung, bi­bli­scher Deu­tung, so­ci­al me­dia, Gen­der)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • 3.4.1 Mensch (1)
  • 3.4.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • BIO(V3.0) 3.2.2.3 Fort­pflan­zung, Ent­wick­lung und Se­xua­li­tät des Men­schen (3)
  • BIO(V3.0) 3.2.2.3 Fort­pflan­zung, Ent­wick­lung und Se­xua­li­tät des Men­schen (4)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (6)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.1 Lie­be und Se­xua­li­tät (2)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.1 Lie­be und Se­xua­li­tät (3)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.1 Lie­be und Se­xua­li­tät (4)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.3 Um­gang mit End­lich­keit (3)
  • MUS(V3.0) 3.4.1 Mu­sik ge­stal­ten und er­le­ben (5)
(3)

zu Ant­wort­ver­su­chen auf die Sinn­fra­ge Stel­lung neh­men (zum Bei­spiel Er­folgs­stre­ben, Be­zie­hun­gen, Selbst­ver­wirk­li­chung, Selbst­op­ti­mie­rung, Al­tru­is­mus, Got­tes- und Men­schen­lie­be, Kon­sum, Glück, di­gi­ta­le Iden­ti­tät)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (5)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.3.3 Gott (1)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (6)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (7)
  • D(V3.0) 3.1.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (2)
  • D(V3.0) 3.3.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (13)
  • D(V3.0) 3.3.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (10)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.2 Ar­beit und Selbst­be­stim­mung (3)
  • GR3(V3.0) 3.2.3 An­ti­ke Kul­tur (10)
  • MUS(V3.0) 3.4.1 Mu­sik ge­stal­ten und er­le­ben (4)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1,26-28; 2,16-17; 3,19; 2. Mo­se 20,14; Spr 5,15-20; 1. Sam 18,1-4; 2. Sam 11; Hi 14; Ps 22; Ps 90; Röm 1,16f.; Röm 3,21-28; 2. Kor 5,17-21

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Schöp­fungs­auf­trag; Eben­bild Got­tes; Sün­de; Recht­fer­ti­gung; Ver­ant­wor­tung; Gleich­be­rech­ti­gung

3.3.2 Welt und Ver­ant­wor­tung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len Grund­zü­ge christ­li­cher und phi­lo­so­phi­scher Ethik dar. Sie ver­glei­chen un­ter­schied­li­che Zu­gän­ge zur Wirk­lich­keit.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Kon­se­quen­zen ethi­scher An­sät­ze an­hand der Fra­ge der Selbst­be­stim­mung des Men­schen auf­zei­gen (zum Bei­spiel aus dem Be­reich Sui­zid, Ster­be­hil­fe, Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, Ethik der Di­gi­ta­li­tät, Schwan­ger­schafts­ab­bruch)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.3.1 Mensch (1)
  • 3.3.3 Gott (1)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.3 Um­gang mit End­lich­keit (1)
  • ETH(V3.0) 3.3.1.3 Um­gang mit End­lich­keit (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

un­ter­schied­li­che Deu­tun­gen der Wirk­lich­keit (zum Bei­spiel le­bens­welt­lich, re­li­gi­ös, na­tur­wis­sen­schaft­lich) an­hand von Bei­spie­len (zum Bei­spiel Tod und Ster­ben, Krank­heit) dar­stel­len

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.3.3 Gott (2)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (1)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (6)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1,26-28; 1. Mo­se 3; Röm 1,16f.

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Berg­pre­digt; so­zia­le Ge­rech­tig­keit; phi­lo­so­phi­sche Ethik; Frie­dens­ethik; Me­dia­ti­on; Straf­voll­zug; Sui­zid; Ster­be­hil­fe; Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin; Uti­li­ta­ris­mus; Pflichte­thik; Recht­fer­ti­gung; di­gi­tal di­vi­de

3.3.3 Gott

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit For­men von Glau­ben und Zwei­fel an Gott aus­ein­an­der. Sie neh­men da­zu ei­nen be­grün­de­ten Stand­punkt ein.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

exis­ten­zi­el­le Her­aus­for­de­run­gen (zum Bei­spiel Er­folg, Glück, Sinn, Kri­sen, Krank­heit, Ver­lust, Tod, Ein­sam­keit, Er­war­tungs­druck) zu Fra­gen nach Zu­fall, Schick­sal und Wir­ken Got­tes in Be­zie­hung set­zen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (2)
  • 3.1.1 Mensch (3)
  • GR3(V3.0) 3.1.5 An­ti­ke Kul­tur (13)
(2)

sich mit Ar­gu­men­ten für und ge­gen die Exis­tenz Got­tes aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (2)
  • 3.1.1 Mensch (3)
  • D(V3.0) 3.3.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (11)
(3)

Got­tes­vor­stel­lun­gen ei­ner fern­öst­li­chen Re­li­gi­on mit bi­bli­schen ver­glei­chen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.3.1 Mensch (1)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Ps 73; Ps 103; Hi­ob 1-2; 10; 38; Joh 20,24-29

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Glau­be; Zwei­fel; Theo­di­zee; Tri­ni­tät; Prä­des­ti­na­ti­on; Po­lyt­he­is­mus; Mo­no­the­is­mus; Er­leuch­tung; Kar­ma; De­va; Er­lö­sung; Recht­fer­ti­gung; Kon­tin­genz; Tran­szen­denz; Im­ma­nenz

3.3.4 Je­sus Chris­tus

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­läu­tern In­hal­te der Ver­kün­di­gung Je­su Chris­ti. Sie be­schrei­ben die Be­deu­tung von Tod und Auf­er­ste­hung Je­su Chris­ti für den christ­li­chen Glau­ben und ver­glei­chen sie mit Re­inkar­na­ti­ons­vor­stel­lun­gen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

die Be­deu­tung des To­des und der Auf­er­ste­hung Je­su Chris­ti für christ­li­che Hoff­nung be­schrei­ben

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.3.1 Mensch (1)
  • D(V3.0) 3.3.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (9)
(2)

christ­li­ches Ver­ständ­nis von Tod und Auf­er­ste­hung mit an­de­ren re­li­giö­sen und phi­lo­so­phi­schen Vor­stel­lun­gen ver­glei­chen

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 3.3.1 Mensch (1)
  • 3.3.3 Gott (3)
  • 3.3.6 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • D(V3.0) 3.3.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (9)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Ps 90; Mk 14-16; Lk 24 Joh 5,24-29; 1. Kor 15; 1. Thess 4,1-5

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Re­inkar­na­ti­on; Leib und See­le; Pla­to­nis­mus; Auf­er­ste­hung; Lon­ge­vi­ty

3.3.5 Kir­che und Kir­chen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len the­ma­ti­sche Längs­schnit­te an­hand aus­ge­wähl­ter Sta­tio­nen der Kir­chen­ge­schich­te dar. Sie er­läu­tern his­to­ri­sche Er­schei­nungs­for­men von Kir­che un­ter aus­ge­wähl­ten Fra­ge­stel­lun­gen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

das Ver­hält­nis von Kir­chen und Ju­den­tum an aus­ge­wähl­ten Sta­tio­nen dar­stel­len (Drit­tes Reich und zum Bei­spiel Kreuz­zü­ge, die gro­ße Pest, Re­for­ma­ti­on, Auf­klä­rung, Kai­ser­reich, Kir­che und Ju­den nach Ausch­witz)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (3)
  • G(V3.0) 3.2.5 Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Zwei­ter Welt­krieg – Zer­stö­rung der De­mo­kra­tie und Ver­bre­chen ge­gen die Men­sch­lich­keit (1)
  • G(V3.0) 3.2.5 Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Zwei­ter Welt­krieg – Zer­stö­rung der De­mo­kra­tie und Ver­bre­chen ge­gen die Men­sch­lich­keit (3)
  • G(V3.0) 3.2.5 Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Zwei­ter Welt­krieg – Zer­stö­rung der De­mo­kra­tie und Ver­bre­chen ge­gen die Men­sch­lich­keit (7)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

die Hal­tung von Chris­ten ge­gen­über dem Staat in au­to­ri­tä­ren Re­gi­men un­ter­su­chen (zum Bei­spiel Be­ken­nen­de Kir­che und Deut­sche Chris­ten zur Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, Ver­fol­gung und Un­ter­drü­ckung von Chris­ten welt­weit, In­stru­men­ta­li­sie­rung und Wi­der­stand von Chris­ten welt­weit, Kir­chen in der DDR)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (3)
  • 3.4.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • G(V3.0) 3.2.5 Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Zwei­ter Welt­krieg – Zer­stö­rung der De­mo­kra­tie und Ver­bre­chen ge­gen die Men­sch­lich­keit (1)
  • G(V3.0) 3.2.5 Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Zwei­ter Welt­krieg – Zer­stö­rung der De­mo­kra­tie und Ver­bre­chen ge­gen die Men­sch­lich­keit (3)
  • G(V3.0) 3.2.5 Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Zwei­ter Welt­krieg – Zer­stö­rung der De­mo­kra­tie und Ver­bre­chen ge­gen die Men­sch­lich­keit (7)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mk 12,13-17; Röm 9-11; Röm 13,1-7; 1. Kor 12; Apg 2; Apg 5,29; Apg 15

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Kreuz­zü­ge; die gro­ße Pest; Re­for­ma­ti­on; Auf­klä­rung; Kai­ser­reich; Deut­sche Chris­ten; Be­ken­nen­de Kir­che; Pfar­rernot­bund; An­pas­sung; Wi­der­stand; Gleich­schal­tung; Bar­mer theo­lo­gi­sche Er­klä­rung; Kir­che und Ju­den nach Ausch­witz; Sho­ah; Schuld­be­kennt­nis; Ak­ti­on Süh­ne­zei­chen; jü­di­sches Le­ben in Deutsch­land; An­ti­se­mi­tis­mus; Staat Is­ra­el; Staats­rä­son; Frie­dens­ethik

Mög­li­che Per­so­nen: Diet­rich Bon­hoef­fer; Karl Barth; So­phie Scholl

3.3.6 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­läu­tern re­li­giö­se Pra­xis und Vor­stel­lun­gen ei­ner fern­öst­li­chen Re­li­gi­on und neh­men da­zu ei­nen be­grün­de­ten Stand­punkt ein. Sie zei­gen am­bi­va­len­te Wir­kun­gen von Re­li­gio­nen und an­de­ren Welt­deu­tun­gen auf.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Aus­prä­gun­gen re­li­giö­ser Pra­xis und Vor­stel­lun­gen ei­ner fern­öst­li­chen Re­li­gi­on er­läu­tern und mit christ­li­chen Er­lö­sungs­vor­stel­lun­gen ver­glei­chen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (3)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (2)
  • 3.3.3 Gott (1)
(2)

sich mit Ur­sa­chen und Fol­gen fun­da­men­ta­lis­ti­scher Über­zeu­gun­gen in ei­ner Re­li­gi­on aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel im Chris­ten­tum, im Ju­den­tum, im Is­lam, Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen, Sek­ten)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (3)
  • 3.3.4 Je­sus Chris­tus (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

sich mit Er­schei­nungs­for­men von Re­li­gi­on (zum Bei­spiel Po­lyt­he­is­mus, Ani­mis­mus, Mo­no­the­is­mus, Tran­szen­denz und Im­ma­nenz, sä­ku­la­re For­men wie Be­sitz, Sport, Kon­su­mis­mus) aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.3.5 Kir­che und Kir­chen (1)
  • ETH(V3.0) 3.3.5.1 Ethisch-mo­ra­li­sche Wer­te und Glau­bens­grund­sät­ze (3)
  • ETH(V3.0) 3.3.5.1 Ethisch-mo­ra­li­sche Wer­te und Glau­bens­grund­sät­ze (4)
  • ETH(V3.0) 3.3.5.2 Er­schei­nungs­for­men und Be­deu­tung des Re­li­giö­sen (1)
  • ETH(V3.0) 3.3.5.2 Er­schei­nungs­for­men und Be­deu­tung des Re­li­giö­sen (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.3.6 HAO­LAM (3)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 7,12; Jer 10,1-16; Mt 6,24-34; 2. Mo­se 3,1-15; 1. Kön 19,11-12; Joh 8,31-36; Lk 10,25-37; Mk 10,46-52; 1. Kor 15; Jak 2,1-9

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Sek­te; in­ter­re­li­giö­ser Dia­log; Fun­da­men­ta­lis­mus; Mo­no­the­is­mus; Po­lyt­he­is­mus; Ani­mis­mus; Bud­dhis­mus; Hin­du­is­mus; Kar­ma; Dhar­ma; Mok­s­ha; Nir­va­na; De­va; Upa­nis­ha­den; Ve­den; Ra­ma­ya­na; Pu­ja; Op­fer; Re­inkar­na­ti­on; Kas­ten­we­sen; Thera­va­da; Ma­ha­ya­na; Hina­ya­na; vier ed­le Wahr­hei­ten; acht­fa­cher Pfad; Rad des Wer­dens; Tran­szen­denz; Im­ma­nenz In­k­lu­si­vis­mus; Ex­klu­si­vis­mus; Kon­vi­venz; Re­la­ti­vis­mus; po­si­tio­nel­ler Plu­ra­lis­mus; To­le­ranz

Mög­li­che Per­so­nen: Sid­dhar­tha Gaut­ama; Da­lai La­ma

3.4 Klas­se 11

3.4.1 Mensch

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit Fra­gen des Mensch­seins aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit Be­grün­dun­gen für Men­schen­wür­de und Men­schen­rech­te aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel Eben­bild Got­tes, Recht­fer­ti­gung, Na­tur­recht)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (1)
  • 3.3.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • D(V3.0) 3.3.2.2 Funk­ti­on von Äu­ße­run­gen (10)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1,26-28; 1. Mo­se 3; Röm 1,16f; Röm 3,21-28; 2. Kor 5,17-21

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Schöp­fungs­auf­trag; Eben­bild Got­tes; Sün­de; Recht­fer­ti­gung; Ver­ant­wor­tung; Gleich­be­rech­ti­gung; Trans­hu­ma­nis­mus

3.4.2 Welt und Ver­ant­wor­tung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len Grund­zü­ge christ­li­cher und phi­lo­so­phi­scher Ethik dar. Sie ver­glei­chen un­ter­schied­li­che Zu­gän­ge zur Wirk­lich­keit.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

das Ver­hält­nis von Zu­spruch und An­spruch als Grund­zug christ­li­cher Ethik an­hand bi­bli­scher Tex­te (zum Bei­spiel 2. Mo­se 20,1-17; Mt 5-7; Lk 10,25-37; Joh 8,1-11; Gal 3,26-28) ent­fal­ten

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.3.1 Mensch (1)
  • 3.3.4 Je­sus Chris­tus (1)
  • 3.4.1 Mensch (2)
(2)

an­hand von Fall­bei­spie­len uti­li­ta­ris­ti­sche Ethik und Pflichte­thik ver­glei­chen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (6)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • ETH(V3.0) 3.4.4.1 Ver­nunft, Ver­trag, Ge­fühl, Nut­zen (1)
  • ETH(V3.0) 3.4.4.1 Ver­nunft, Ver­trag, Ge­fühl, Nut­zen (4)
  • ETH(V3.0) 3.4.4.1 Ver­nunft, Ver­trag, Ge­fühl, Nut­zen (5)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 20,1-17; Jes 11,1-9; Mt 5-7; Lk 10,25-37; Lk 7,17-49; Joh 8,1-11; Joh 9,1-7; Apg 4,32-37; Apg 5,29; Gal 3,26-28; 1. Joh 4,7-21

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Berg­pre­digt; so­zia­le Ge­rech­tig­keit; Frie­dens­ethik; Me­dia­ti­on; Straf­voll­zug; Sui­zid; Ster­be­hil­fe; Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin; Uti­li­ta­ris­mus; Pflichte­thik; Recht­fer­ti­gung; Ze­da­kah

3.4.3 Bi­bel

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in­ter­pre­tie­ren Bi­bel­tex­te me­tho­disch dif­fe­ren­ziert. Sie stel­len die Be­deu­tung und Wir­kungs­ge­schich­te ein­zel­ner bi­bli­scher Tex­te dar.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit As­pek­ten des Ver­ständ­nis­ses bi­bli­scher Tex­te aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel His­to­ri­zi­tät und Ak­tua­li­tät, Wi­der­sprü­che, Wahr­heit und Au­to­ri­tät, Re­zep­ti­on und Wir­kung)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.3.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • 3.4.4 Je­sus Chris­tus (1)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (6)
(2)

die Ent­ste­hung bi­bli­scher Tex­te aus his­to­risch-kri­ti­scher Per­spek­ti­ve ex­em­pla­risch er­läu­tern

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.3.4 Je­sus Chris­tus (1)
  • 3.4.4 Je­sus Chris­tus (1)
(3)

Bi­bel­tex­te (zum Bei­spiel Hi­ob, Berg­pre­digt) hin­sicht­lich ih­rer exis­ten­zi­el­len Be­deu­tung in­ter­pre­tie­ren

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.3.1 Mensch (2)
  • 3.3.3 Gott (1)
  • 3.4.1 Mensch (2)
  • 3.4.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • 3.4.4 Je­sus Chris­tus (1)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (1)
  • BK(V3.0) 3.3.1 Bild (6)
(4)

sich mit der Be­deu­tung der Hei­li­gen Schrif­ten in den mo­no­the­is­ti­schen Re­li­gio­nen (Wahr­heits­an­spruch und zum Bei­spiel Über­set­zung, In­ter­pre­ta­ti­on, All­tags­ge­brauch) aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 3.3.1 Mensch (1)
  • RA­LE(V3.0) 3.1.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.3.2 To­ra (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1-3 in Aus­zü­gen; 3. Mo­se 19,18b; 5. Mo­se 6,4-5; Hi­ob in Aus­zü­gen; Mt 5-7; Mt 22,34-40 parr; Mk 8,14-21; Lk 1,2-4; 1. Kor in Aus­zü­gen; 2. Kor 3,6; 2. Tim 3,16-17; He­br 1,1-2

Mög­li­che Su­ren: Su­re 2,2; 2,75-79; 5,44-48; 10,37; 26,192-195

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Her­me­neu­tik; Ver­bal­in­spi­ra­ti­on; Fun­da­men­ta­lis­mus; My­thos; Text­kri­tik; Berg­pre­digt; neue Ge­rech­tig­keit; Tho­ra; Wahr­heits­an­spruch; Ha­la­cha; Tal­mud; his­to­risch-kri­ti­sche Me­tho­de: Text­kri­tik, Re­dak­ti­ons­kri­tik, Li­terark­ri­tik, syn­op­ti­scher Ver­gleich, his­to­ri­scher Kon­text, Wir­kungs­ge­schich­te; Ex­ege­se; Ei­se­ge­se; Tho­ra; Ta­nach; Hei­li­ge Schrift; Mit­te der Schrift; so­la scrip­tu­ra; Ka­non

3.4.4 Je­sus Chris­tus

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­läu­tern In­hal­te der Ver­kün­di­gung Je­su Chris­ti.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

An­stö­ßig­keit und Ak­tua­li­tät der Berg­pre­digt er­läu­tern (zum Bei­spiel Ge­rech­tig­keit, Fein­des­lie­be, Ge­walt­ver­zicht, Be­sitz, Stel­lung zur Tho­ra)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.4.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • D(V3.0) 3.3.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (13)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 5-7; Lk 6,6-49; 1. Thess 4,15

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Fein­des­lie­be; Ge­walt­ver­zicht; Se­lig­prei­sun­gen; An­ti­the­sen; Ar­mut; Va­ter­un­ser

3.4.5 Kir­che und Kir­chen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­läu­tern his­to­ri­sche Er­schei­nungs­for­men von Kir­che un­ter aus­ge­wähl­ten Fra­ge­stel­lun­gen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

Kenn­zei­chen und his­to­ri­sche Wur­zeln un­ter­schied­li­cher Kir­chen und De­no­mi­na­tio­nen er­läu­tern (zum Bei­spiel Or­tho­do­xie, An­gli­ka­ni­sche Kir­che, Frei­kir­chen, Pfingst­be­we­gung, Amish, Wal­den­ser, Quä­ker, Men­no­ni­ten)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.4.4 Je­sus Chris­tus (1)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 26,26-28 parr; Gal 3,26-28; Apg 4,32-37

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Abend­mahl; Ge­mein­schaft; Dia­ko­nie; Öku­me­ni­sche Be­we­gung; Tauf­ver­ständ­nis; Cha­ris­ma; Amts­ver­ständ­nis; Kir­chen­steu­er; Or­tho­do­xie; Iko­no­stase; Lit­ur­gie; An­gli­ka­ni­sche Kir­che; Pfingst­kir­chen; Staats­kir­chen

3.5 Klas­sen 12/13 (Ba­sis­fach)

3.5.1 Mensch

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ent­fal­ten As­pek­te des christ­li­chen Men­schen­bil­des und ei­nes wei­te­ren an­thro­po­lo­gi­schen Ent­wurfs und set­zen sie zu ak­tu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen in Be­zie­hung.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

As­pek­te des bi­bli­schen Men­schen­bil­des (zum Bei­spiel Got­tes­eben­bild­lich­keit, Le­ben in Be­zie­hung, Ar­beit, Sün­de und Schuld, End­lich­keit, Hoff­nung, Ge­walt, Er­lö­sung) mit de­nen ei­nes wei­te­ren an­thro­po­lo­gi­schen Kon­zepts (zum Bei­spiel Pla­ton, Aris­to­te­les, I. Kant, Th. Hob­bes, J.-J. Rous­seau, S. Freud, M. Bu­ber, H. Arendt, A. Geh­len, Th. Ador­no, P. Sin­ger) ver­glei­chen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • BK(V3.0) 3.4.1 Bild (6)
  • D(V3.0) 3.4.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (12)
  • D(V3.0) 3.4.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (5)
  • ETH(V3.0) 3.5.1.2 Frei­heit und An­thro­po­lo­gie (1)
  • GR3(V3.0) 3.2.2.6 Phi­lo­so­phie (6)
  • GR3(V3.0) 3.2.2.6 Phi­lo­so­phie (7)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

das Ver­ständ­nis von Frei­heit und Ver­ant­wor­tung in christ­li­cher Per­spek­ti­ve (Ge­schöpf­lich­keit, Recht­fer­ti­gung) zu ei­ner an­de­ren Sicht­wei­se (zum Bei­spiel I. Kant, S. Freud, A. Ca­mus, G. Roth) in Be­zie­hung set­zen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (3)
  • D(V3.0) 3.6.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (5)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1-11; Ps 8; Ps 139,1-18; Jes 43,1; Mk 1,9-11; Lk 15,11-32; Joh 7,53-8,11; Röm 3,21-28; Röm 7,15-20; 1. Kor 9,19; 1. Kor 12,4-11; Gal 3,26-28; Gal 5,1.13-15

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: An­thro­po­lo­gie; Hu­ma­nis­mus; Frei­heit ei­nes Chris­ten­men­schen; Recht­fer­ti­gung; Men­schen­wür­de; He­te­ro­no­mie; Au­to­no­mie; De­ter­mi­nis­mus; He­do­nis­mus, Ge­schöpf­lich­keit; Se­gen; Eben­bild Got­tes; Sün­de; Ver­ge­bung; si­mul ius­tus et pec­ca­tor; Gna­de; Er­lö­sung; Ge­wis­sen; Per­son; In­di­vi­dua­li­tät; Phi­lo­so­phie; Theo­lo­gie; Äs­the­tik; Öko­no­mie; Psy­cho­lo­gie; Na­tur­wis­sen­schaft

3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit ethi­schen Fra­ge­stel­lun­gen und un­ter­schied­li­chen Zu­gän­gen zur Wirk­lich­keit aus­ein­an­der. Sie le­gen bi­bli­sche Ge­rech­tig­keits­vor­stel­lun­gen und ethi­sche Ar­gu­men­ta­ti­ons­mo­del­le dar.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

un­ter­schied­li­che Zu­gän­ge zur Wirk­lich­keit und ih­re Kon­se­quen­zen für das Ge­spräch zwi­schen christ­li­chem Glau­ben und Na­tur­wis­sen­schaft auf­zei­gen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 3.5.3 Gott (1)
  • GR3(V3.0) 3.2.2.6 Phi­lo­so­phie (1)
  • PH(V3.0) 3.4.6 Quan­ten­phy­sik (4)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

an­hand ei­nes ethi­schen Kon­flikt­fel­des (zum Bei­spiel Krieg und Frie­den, Öko­no­mi­sie­rung, Glo­ba­li­sie­rung, Me­di­en­ethik) bi­bli­sche Ge­rech­tig­keits­vor­stel­lun­gen ent­fal­ten

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • 3.5.1 Mensch (1)
  • 3.5.1 Mensch (2)
  • BIO(V3.0) 3.5.4 Öko­lo­gie (6)
  • BK(V3.0) 3.4.1 Bild (6)
  • ETH(V3.0) 3.5.4.1 Ver­ant­wor­tungs­ethik (5)
  • ETH(V3.0) 3.5.4.1 Ver­ant­wor­tungs­ethik (6)
  • ETH(V3.0) 3.5.4.2 An­ge­wand­te Ethik (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

zwei ethi­sche Ar­gu­men­ta­ti­ons­mo­del­le er­ör­tern (zum Bei­spiel Pflichte­thik, Ge­sin­nungs­ethik, Ver­ant­wor­tungs­ethik, uti­li­ta­ris­ti­sche Ethik)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (1)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (6)
  • 3.5.1 Mensch (1)
  • ETH(V3.0) 3.5.3.1 Tu­gen­de­thik
  • ETH(V3.0) 3.5.3.2 Uti­li­ta­ris­mus
  • ETH(V3.0) 3.5.3.3 Pflichte­thik
  • ETH(V3.0) 3.5.5.1 Grund­la­gen phi­lo­so­phi­scher Ethik
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1-2; 1. Mo­se 12,1-3; 2. Mo­se 20,1-17; 2. Mo­se 22,20-26; 2. Mo­se 23,10-12; Ps 104; Jes 2,1-5; Jes 11,1-9; Am (in Aus­zü­gen); Mt 5-7 (in Aus­zü­gen); Mt 20,1-16; Mt 22,36-40; Mt 25,31-46; Lk 10,25-37; Lk 14,12-14.15-24; Joh 20,24-29

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Ze­da­kah; Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit; Teil­ha­be­ge­rech­tig­keit; Leis­tungs­ge­rech­tig­keit; Nach­hal­tig­keit; Ge­rech­ter Krieg; Men­schen­wür­de; Men­schen­rech­te; gro­ße Trans­for­ma­ti­on; de­on­to­lo­gi­sche Ethik; te­leo­lo­gi­sche Ethik; Pflichte­thik; Ge­sin­nungs­ethik; Ver­ant­wor­tungs­ethik; uti­li­ta­ris­ti­sche Ethik; fi­des qua creditur – fi­des quae creditur; Her­me­neu­tik; Wahr­heit und Wirk­lich­keit; Kom­ple­men­ta­ri­tät; Kon­struk­ti­vis­mus; mes­sia­ni­sches Frie­dens­reich; Reich Got­tes; Apo­ka­lyp­tik; Es­cha­to­lo­gie; Uto­pie; Neu­ro­bio­lo­gie; Me­di­en­ethik

Per­so­nen: Aris­to­te­les; Max We­ber; John Rawls; Mi­cha­el San­del; Mar­tha Nuss­baum

3.5.3 Gott

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len Grund­aus­sa­gen des christ­li­chen Glau­bens an Gott dar und set­zen sich im Ho­ri­zont aus­ge­wähl­ter theo­lo­gi­scher und phi­lo­so­phi­scher Fra­ge­stel­lun­gen da­mit aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

un­ter­schied­li­che Zu­gän­ge zur Got­tes­fra­ge (zum Bei­spiel Er­fah­rung, Bi­bel, Got­tes­be­wei­se, Mys­tik, Theo­di­zee) dar­stel­len

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
(2)

bi­bli­sche und theo­lo­gi­sche Aus­sa­gen über Gott er­läu­tern (zum Bei­spiel Gott in Chris­tus, Tri­ni­tät, Got­tes Wir­ken in der Ge­schich­te, Epi­pha­ni­en, Ich-Bin-Wor­te Je­su)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.5.1 Mensch (2)
  • 3.5.4 Mensch (2)
(3)

zu ei­ner re­li­gi­ons­kri­ti­schen Kon­zep­ti­on aus Phi­lo­so­phie, Psy­cho­lo­gie oder Na­tur­wis­sen­schaft (zum Bei­spiel D. Di­de­rot, J. O. de La Met­t­rie, L. Feu­er­bach, K. Marx, F. Nietz­sche, S. Freud, R. Daw­kins, K. Hen­drik­se, M. On­fray) theo­lo­gisch be­grün­det Stel­lung neh­men

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 3.5.5 Kir­che und Kir­chen (2)
  • BIO(V3.0) 3.5.3 Evo­lu­ti­on (2)
  • BK(V3.0) 3.4.1 Bild (6)
  • D(V3.0) 3.4.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (3)
  • D(V3.0) 3.4.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (17)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.2 Re­li­gi­on und Re­li­gi­ons­kri­tik (1)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.2 Re­li­gi­on und Re­li­gi­ons­kri­tik (3)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.2 Re­li­gi­on und Re­li­gi­ons­kri­tik (4)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 3,1-15; 2. Mo­se 20,2-4; 1. Kön 19, 1-13; Hi­ob (in Aus­zü­gen); Ps 22; Ps 104; Mt 6,5-15; Mk 14-16 (in Aus­zü­gen); Joh 1,18; Joh 19 (in Aus­zü­gen); Apg 2 (in Aus­zü­gen); Röm 8,31-39; Phil 2,13; 1. Joh 4,7-21

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: JHWH; Bil­der­ver­bot; Ver­bor­ge­ner Gott; De­is­mus; The­is­mus; Got­tes­be­wei­se; Re­li­gi­ons­kri­tik; theo­re­ti­scher und prak­ti­scher Athe­is­mus; Ma­te­ria­lis­mus; Agnos­ti­zis­mus; Pro­jek­ti­ons­the­se; Opi­um des Vol­kes; Gott ist tot; Theo­di­zee; Gott der Phi­lo­so­phen; Fun­da­men­ta­lis­mus; Sä­ku­la­ri­tät; Mys­tik; Tri­ni­tät; Got­tes Wir­ken in der Ge­schich­te; Epi­pha­nie; Ich-bin-Wor­te

3.5.4 Je­sus Chris­tus

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zei­gen aus­ge­hend von bi­bli­schen Über­lie­fe­run­gen die Be­deu­tung Je­su Chris­ti auf.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

his­to­ri­sche und theo­lo­gi­sche Sicht­wei­sen auf Le­ben und Wir­ken Je­su er­läu­tern

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.5.3 Gott (2)
(2)

sich mit der Be­deu­tung von Pas­si­on und Auf­er­ste­hung Je­su für den christ­li­chen Glau­ben aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • BK(V3.0) 3.4.1 Bild (6)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 5,1-48; Mt 22,36-40; Mk 1,9-15; Mk 2,1-12; Mk 4,35-41; Mk 8,27-30; Mk 8,31-33; Evan­ge­li­en­tex­te zur Pas­si­on in Aus­wahl; Lk 24,13-35; 1. Kor 15,1-11; Phil 2,5-11

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: His­to­ri­scher Je­sus; ke­ryg­ma­ti­scher Chris­tus, au­ßer­bi­bli­sche Quel­len zu Je­sus; Ho­heits­ti­tel; Sohn Got­tes; Men­schen­sohn; der HERR; Mes­si­as; Evan­ge­li­um; Pas­si­on; Auf­er­ste­hung; Auf­er­we­ckung; Kreu­zes­theo­lo­gie; Apos­to­li­kum

3.5.5 Kir­che und Kir­chen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­läu­tern Grund­zü­ge evan­ge­li­schen Kir­chen­ver­ständ­nis­ses und neh­men zu aus­ge­wähl­ten his­to­ri­schen Er­schei­nungs­for­men der Kir­che be­grün­det Stel­lung.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

ei­ne wie­der­keh­ren­de Her­aus­for­de­rung für die Kir­che (zum Bei­spiel Fra­ge nach Macht, Ver­hält­nis zum Staat, Ar­mut und Reich­tum, Krieg und Frie­den, Mis­si­on) an­hand kir­chen­ge­schicht­li­cher Sta­tio­nen un­ter­su­chen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (3)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • G(V3.0) 3.4.3 Dik­ta­tu­ren im 20. Jahr­hun­dert als Ge­gen­ent­wür­fe zur par­la­men­ta­ri­schen De­mo­kra­tie (12.2, Ba­sis­fach) (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

Rol­le und Be­deu­tung der Kir­chen in der plu­ra­len Ge­sell­schaft an­hand ih­res Auf­trags über­prü­fen (zum Bei­spiel ge­sell­schaft­li­ches und po­li­ti­sches En­ga­ge­ment, Sub­si­dia­ri­tät, Öku­me­ne, Re­li­gio­si­tät, Bil­dung)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • BK(V3.0) 3.4.1 Bild (6)
  • RR­K(V3.0) 3.5.5 Kir­che (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 18,20; Mt 28,16-20; Mk 12,13-17; Apg 2,37-47; Apg 5,29; Röm 13,1-7; 1. Kor 12,12-31

Mög­li­che Re­fe­renz­tex­te: Augs­bur­ger Be­kennt­nis, Ar­ti­kel 7 und 8; Bar­mer Theo­lo­gi­sche Er­klä­rung, The­se 4 und 5

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Ge­mein­schaft der Glau­ben­den; Hei­li­ge; Pries­ter­tum al­ler Gläu­bi­gen; Staats­kir­che; Volks­kir­che; Frei­kir­che; Bi­schof; Papst; EK­D-Denk­schrif­ten; Re­li­gi­ons­un­ter­richt; Mi­li­tär­seel­sor­ge; Op­ti­on für die Ar­men; Öku­me­ne; po­si­ti­ve und ne­ga­ti­ve Re­li­gi­ons­frei­heit; Sub­si­dia­ri­tät; Dia­ko­nie; ega­li­tär; cha­ris­ma­tisch; hier­ar­chisch; syn­odal; Kir­chen­räu­me

3.5.6 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit un­ter­schied­li­chen Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen un­ter aus­ge­wähl­ten Fra­ge­stel­lun­gen aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit le­bens­för­der­li­chen und de­struk­ti­ven Wir­kun­gen von Re­li­gi­on und nicht­re­li­giö­sen Welt­deu­tun­gen aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel Frei­heit ver­sus Ab­hän­gig­keit, To­le­ranz ver­sus Ab­so­lut­heits­an­spruch, Frie­den ver­sus Ge­walt, Lai­zis­mus ver­sus Got­tes­staat)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (2)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (3)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

Kri­te­ri­en für ei­nen kon­struk­ti­ven Um­gang mit der Wahr­heits­fra­ge zwi­schen Men­schen un­ter­schied­li­cher Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen for­mu­lie­ren

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (4)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.2 Re­li­gi­on und Re­li­gi­ons­kri­tik (5)
  • RA­LE(V3.0) 3.5.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (2)
  • RA­LE(V3.0) 3.5.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (5)
  • RA­LE(V3.0) 3.5.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (6)
  • RA­LE(V3.0) 3.5.6 An­de­re Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen (7)
  • RJUE­D(V3.0) 3.4.6 HAO­LAM (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 20,1ff.; Jes 2,1-5; Mt 28,18-20; Mk 8,35; Joh 8,31-32; Joh 14,6

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: In­k­lu­si­vis­mus; Ex­klu­si­vis­mus; Kon­vi­venz; Plu­ra­lis­mus; po­si­tio­nel­ler Plu­ra­lis­mus; To­le­ranz; Dschi­had; Hei­li­ger Krieg; Mis­si­on; Kon­fes­si­ons­lo­sig­keit; funk­tio­na­ler, sub­stan­ti­el­ler und phä­no­me­no­lo­gi­scher Re­li­gi­ons­be­griff; Ab­so­lut­heits­an­spruch; Lai­zis­mus; Got­tes­staat; Pro­jekt Welt­ethos

3.6 Klas­sen 12/13 (Leis­tungs­fach)

3.6.1 Mensch

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ent­fal­ten As­pek­te des christ­li­chen Men­schen­bil­des und ei­nes wei­te­ren an­thro­po­lo­gi­schen Ent­wurfs und set­zen sie zu ak­tu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen in Be­zie­hung.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

As­pek­te des bi­bli­schen Men­schen­bil­des (zum Bei­spiel Got­tes­eben­bild­lich­keit, Le­ben in Be­zie­hung, Ar­beit, Sün­de und Schuld, End­lich­keit, Hoff­nung, Ge­walt, Er­lö­sung) mit de­nen ei­nes wei­te­ren an­thro­po­lo­gi­schen Kon­zepts (zum Bei­spiel Pla­ton, Aris­to­te­les, I. Kant, Th. Hob­bes, J.-J. Rous­seau, S. Freud, M. Bu­ber, H. Arendt, A. Geh­len, Th. Ador­no, P. Sin­ger) ver­glei­chen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • BK(V3.0) 3.4.1 Bild (6)
  • D(V3.0) 3.4.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (2)
  • D(V3.0) 3.4.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (5)
  • ETH(V3.0) 3.5.1.2 Frei­heit und An­thro­po­lo­gie (1)
  • GR3(V3.0) 3.3.2.6 Phi­lo­so­phie (6)
  • GR3(V3.0) 3.3.2.6 Phi­lo­so­phie (7)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

das Ver­ständ­nis von Frei­heit und Ver­ant­wor­tung in christ­li­cher Per­spek­ti­ve (Ge­schöpf­lich­keit, Recht­fer­ti­gung) zu ei­ner an­de­ren Sicht­wei­se (zum Bei­spiel I. Kant, S. Freud, A. Ca­mus, G. Roth) in Be­zie­hung set­zen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (3)
  • D(V3.0) 3.6.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (1)
  • ETH(V3.0) 3.6.1.2 Frei­heit und An­thro­po­lo­gie (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

Kon­se­quen­zen ver­schie­de­ner Zu­gän­ge zur Wirk­lich­keit (Theo­lo­gie und zum Bei­spiel Phi­lo­so­phie, Psy­cho­lo­gie, Na­tur­wis­sen­schaft, Äs­the­tik, Öko­no­mie) für die Deu­tung men­sch­li­cher Er­fah­rung auf­zei­gen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • BK(V3.0) 3.4.1 Bild (6)
  • BK(V3.0) 3.4.4.1 Me­di­en (1)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1-11; Ps 8; Ps 139,1-18; Jes 43,1; Mk 1,9-11; Lk 15,11-32; Joh 7,53-8,11; Röm 3,21-28; Röm 7,15-20; 1. Kor 9,19; 1. Kor 12,4-11; Gal 3,26-28; Gal 5,1.13-15

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: An­thro­po­lo­gie; Hu­ma­nis­mus; Frei­heit ei­nes Chris­ten­men­schen; Recht­fer­ti­gung; Men­schen­wür­de; He­te­ro­no­mie; Au­to­no­mie; De­ter­mi­nis­mus; He­do­nis­mus, Ge­schöpf­lich­keit; Se­gen; Eben­bild Got­tes; Sün­de; Ver­ge­bung; si­mul ius­tus et pec­ca­tor; Gna­de; Er­lö­sung; Ge­wis­sen; Per­son; In­di­vi­dua­li­tät; Phi­lo­so­phie; Theo­lo­gie; Äs­the­tik; Öko­no­mie; Psy­cho­lo­gie; Na­tur­wis­sen­schaft

3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit ethi­schen Fra­ge­stel­lun­gen und un­ter­schied­li­chen Zu­gän­gen zur Wirk­lich­keit aus­ein­an­der. Sie le­gen bi­bli­sche Ge­rech­tig­keits­vor­stel­lun­gen und ethi­sche Ar­gu­men­ta­ti­ons­mo­del­le dar.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit un­ter­schied­li­chen Zu­gän­gen zur Wirk­lich­keit aus­ein­an­der­set­zen und ei­ne christ­li­che Per­spek­ti­ve er­läu­tern

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 3.6.3 Gott (1)
  • GR3(V3.0) 3.3.2.6 Phi­lo­so­phie (1)
  • PH(V3.0) 3.4.6 Quan­ten­phy­sik (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

an­hand ei­nes ethi­schen Kon­flikt­fel­des (zum Bei­spiel Krieg und Frie­den, Öko­no­mi­sie­rung, Glo­ba­li­sie­rung, Me­di­en­ethik) bi­bli­sche Ge­rech­tig­keits­vor­stel­lun­gen ent­fal­ten

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • 3.6.1 Mensch (1)
  • 3.6.1 Mensch (2)
  • ETH(V3.0) 3.6.2.2 Ge­rech­tig­keit und Recht (1)
  • ETH(V3.0) 3.6.2.2 Ge­rech­tig­keit und Recht (2)
  • ETH(V3.0) 3.6.2.2 Ge­rech­tig­keit und Recht (3)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

zwei ethi­sche Ar­gu­men­ta­ti­ons­mo­del­le er­ör­tern (zum Bei­spiel Pflichte­thik, Ge­sin­nungs­ethik, Ver­ant­wor­tungs­ethik, uti­li­ta­ris­ti­sche Ethik)

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (1)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (6)
  • 3.6.1 Mensch (1)
  • ETH(V3.0) 3.6.3.1 Tu­gen­de­thik
  • ETH(V3.0) 3.6.3.2 Uti­li­ta­ris­mus
  • ETH(V3.0) 3.6.3.3 Pflichte­thik
  • ETH(V3.0) 3.6.5.1 Grund­la­gen phi­lo­so­phi­scher Ethik (1)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.1 Grund­la­gen phi­lo­so­phi­scher Ethik (2)
  • GR3(V3.0) 3.3.2.6 Phi­lo­so­phie (8)
(4)

sich mit sä­ku­la­ren (zum Bei­spiel Uto­pie, Vi­si­on, Zu­kunfts­sze­na­rio, al­ter­na­ti­ve Wirt­schafts- und Le­bens­form, Gro­ße Trans­for­ma­ti­on) und bi­blisch-theo­lo­gi­schen Zu­kunfts­mo­del­len (zum Bei­spiel mes­sia­ni­sches Frie­dens­reich, Reich Got­tes, Apo­ka­lyp­tik) aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • 3.6.3 Gott (3)
  • 3.6.4 Je­sus Chris­tus (3)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 1. Mo­se 1-2; 1. Mo­se 12,1-3; 2. Mo­se 20,1-17; 2. Mo­se 22,20-26; 2. Mo­se 23,10-12; Ps 104; Jes 2,1-5; Jes 11,1-9; Am (in Aus­zü­gen); Mt 5-7 (in Aus­zü­gen); Mt 20,1-16; Mt 22,36-40; Mt 25,31-46; Lk 10,25-37; Lk 14,12-14.15-24; Joh 20,24-29

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Ze­da­kah; Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit; Teil­ha­be­ge­rech­tig­keit; Leis­tungs­ge­rech­tig­keit; Nach­hal­tig­keit; Ge­rech­ter Krieg; Men­schen­wür­de; Men­schen­rech­te; gro­ße Trans­for­ma­ti­on; de­on­to­lo­gi­sche Ethik; te­leo­lo­gi­sche Ethik; Pflichte­thik; Ge­sin­nungs­ethik; Ver­ant­wor­tungs­ethik; uti­li­ta­ris­ti­sche Ethik; fi­des qua creditur – fi­des quae creditur; Her­me­neu­tik; Wahr­heit und Wirk­lich­keit; Kom­ple­men­ta­ri­tät; Kon­struk­ti­vis­mus; mes­sia­ni­sches Frie­dens­reich; Reich Got­tes; Apo­ka­lyp­tik; Es­cha­to­lo­gie; Uto­pie; Neu­ro­bio­lo­gie; Me­di­en­ethik

Per­so­nen: Aris­to­te­les; Max We­ber; John Rawls; Mi­cha­el San­del; Mar­tha Nuss­baum

3.6.3 Gott

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len Grund­aus­sa­gen des christ­li­chen Glau­bens an Gott dar und set­zen sich im Ho­ri­zont aus­ge­wähl­ter theo­lo­gi­scher und phi­lo­so­phi­scher Fra­ge­stel­lun­gen da­mit aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

un­ter­schied­li­che Zu­gän­ge zur Got­tes­fra­ge (zum Bei­spiel Er­fah­rung, Bi­bel, Got­tes­be­wei­se, Mys­tik, Theo­di­zee) dar­stel­len

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
(2)

bi­bli­sche und theo­lo­gi­sche Aus­sa­gen über Gott er­läu­tern (zum Bei­spiel Gott in Chris­tus, Tri­ni­tät, Got­tes Wir­ken in der Ge­schich­te, Epi­pha­ni­en, Ich-Bin-Wor­te Je­su)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • BK(V3.0) 3.5.1 Bild (6)
(3)

zu ei­ner re­li­gi­ons­kri­ti­schen Kon­zep­ti­on aus Phi­lo­so­phie, Psy­cho­lo­gie oder Na­tur­wis­sen­schaft (zum Bei­spiel D. Di­de­rot, J. O. de La Met­t­rie, L. Feu­er­bach, K. Marx, F. Nietz­sche, S. Freud, R. Daw­kins, K. Hen­drik­se, M. On­fray) theo­lo­gisch be­grün­det Stel­lung neh­men

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 3.6.5 Kir­che und Kir­chen (2)
  • BIO(V3.0) 3.5.3 Evo­lu­ti­on (8)
  • BK(V3.0) 3.5.1 Bild (6)
  • D(V3.0) 3.6.1.2 Sach- und Ge­brauchs­tex­te (3)
  • D(V3.0) 3.6.2.1 Struk­tur von Äu­ße­run­gen (17)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.2 Re­li­gi­on und Re­li­gi­ons­kri­tik (1)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.2 Re­li­gi­on und Re­li­gi­ons­kri­tik (3)
  • ETH(V3.0) 3.6.5.2 Re­li­gi­on und Re­li­gi­ons­kri­tik (4)
(4)

Er­fah­run­gen von Leid und Un­ge­rech­tig­keit als Her­aus­for­de­rung für den Glau­ben an Gott er­ör­tern (zum Bei­spiel Hi­ob, G. W. Leib­niz, Vol­taire, G. Büch­ner, A. Ca­mus, H. Jo­nas)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (1)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.6.4 Je­sus Chris­tus (2)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 3,1-15; 2. Mo­se 20,2-4; 1. Kön 19, 1-13; Hi­ob (in Aus­zü­gen); Ps 22; Ps 104; Mt 6,5-15; Mk 14-16 (in Aus­zü­gen); Joh 1,18; Joh 19 (in Aus­zü­gen); Apg 2 (in Aus­zü­gen); Röm 8,31-39; Phil 2,13; 1. Joh 4,7-21

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: JHWH; Bil­der­ver­bot; Ver­bor­ge­ner Gott; De­is­mus; The­is­mus; Got­tes­be­wei­se; Re­li­gi­ons­kri­tik; theo­re­ti­scher und prak­ti­scher Athe­is­mus; Ma­te­ria­lis­mus; Agnos­ti­zis­mus; Pro­jek­ti­ons­the­se; Opi­um des Vol­kes; Gott ist tot; Theo­di­zee; Gott der Phi­lo­so­phen; Fun­da­men­ta­lis­mus; Sä­ku­la­ri­tät; Mys­tik; Tri­ni­tät; Got­tes Wir­ken in der Ge­schich­te; Epi­pha­nie; Ich-bin-Wor­te

3.6.4 Je­sus Chris­tus

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zei­gen aus­ge­hend von bi­bli­schen Über­lie­fe­run­gen die Be­deu­tung Je­su Chris­ti auf.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

his­to­ri­sche und theo­lo­gi­sche Sicht­wei­sen auf Le­ben und Wir­ken Je­su er­läu­tern

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (3)
  • 3.6.3 Gott (2)
(2)

sich mit der Be­deu­tung von Pas­si­on und Auf­er­ste­hung Je­su für den christ­li­chen Glau­ben aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • BK(V3.0) 3.5.1 Bild (6)
(3)

sich mit der Re­zep­ti­on der Ge­stalt und Bot­schaft Je­su Chris­ti (zum Bei­spiel in Kunst, Mu­sik Ge­schich­te, Li­te­ra­tur, an­de­ren Re­li­gio­nen) aus­ein­an­der­set­zen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.6.3 Gott (2)
  • BK(V3.0) 3.5.1 Bild (6)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 5,1-48; Mt 22,36-40; Mk 1,9-15; Mk 2,1-12; Mk 4,35-41; Mk 8,27-30; Mk 8,31-33; Evan­ge­li­en­tex­te zur Pas­si­on in Aus­wahl; Lk 24,13-35; 1. Kor 15,1-11; Phil 2,5-11

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: His­to­ri­scher Je­sus; ke­ryg­ma­ti­scher Chris­tus, au­ßer­bi­bli­sche Quel­len zu Je­sus; Ho­heits­ti­tel; Sohn Got­tes; Men­schen­sohn; der HERR; Mes­si­as; Evan­ge­li­um; Pas­si­on; Auf­er­ste­hung; Auf­er­we­ckung; Kreu­zes­theo­lo­gie; Apos­to­li­kum

3.6.5 Kir­che und Kir­chen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­läu­tern Grund­zü­ge evan­ge­li­schen Kir­chen­ver­ständ­nis­ses und neh­men zu aus­ge­wähl­ten his­to­ri­schen Er­schei­nungs­for­men der Kir­che be­grün­det Stel­lung.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

ei­ne wie­der­keh­ren­de Her­aus­for­de­rung für die Kir­che (zum Bei­spiel Fra­ge nach Macht, Ver­hält­nis zum Staat, Ar­mut und Reich­tum, Krieg und Frie­den, Mis­si­on) an­hand kir­chen­ge­schicht­li­cher Sta­tio­nen un­ter­su­chen

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (4)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (3)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

Rol­le und Be­deu­tung der Kir­chen in der plu­ra­len Ge­sell­schaft an­hand ih­res Auf­trags über­prü­fen (zum Bei­spiel ge­sell­schaft­li­ches und po­li­ti­sches En­ga­ge­ment, Sub­si­dia­ri­tät, Öku­me­ne, Re­li­gio­si­tät, Bil­dung)

  • 2.2 Deu­tungs­fä­hig­keit (4)
  • 3.5.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • BK(V3.0) 3.5.1 Bild (2)
  • G(V3.0) 3.4.3 Dik­ta­tu­ren im 20. Jahr­hun­dert als Ge­gen­ent­wür­fe zur par­la­men­ta­ri­schen De­mo­kra­tie (12.2, Ba­sis­fach) (1)
  • RR­K(V3.0) 3.6.5 Kir­che (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

Per­spek­ti­ven ei­ner zu­kunfts­fä­hi­gen Kir­che (zum Bei­spiel Spi­ri­tua­li­tät und Mys­tik, Ein­tre­ten für Ge­rech­tig­keit und Barm­her­zig­keit, Le­bens­be­glei­tung, Ge­mein­schaft, Mit­ver­ant­wor­tung, Wi­der­stand) ent­wi­ckeln

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (5)
  • 2.5 Ge­stal­tungs­fä­hig­keit (2)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (4)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(4)

un­ter­schied­li­che Kir­chen­ver­ständ­nis­se (zum Bei­spiel cha­ris­ma­tisch, hier­ar­chisch, ega­li­tär, syn­odal) un­ter­su­chen

  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (4)
  • 3.6.3 Gott (1)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: Mt 18,20; Mt 28,16-20; Mk 12,13-17; Apg 2,37-47; Apg 5,29; Röm 13,1-7; 1. Kor 12,12-31

Mög­li­che Re­fe­renz­tex­te: Augs­bur­ger Be­kennt­nis, Ar­ti­kel 7 und 8; Bar­mer Theo­lo­gi­sche Er­klä­rung, The­se 4 und 5

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: Ge­mein­schaft der Glau­ben­den; Hei­li­ge; Pries­ter­tum al­ler Gläu­bi­gen; Staats­kir­che; Volks­kir­che; Frei­kir­che; Bi­schof; Papst; EK­D-Denk­schrif­ten; Re­li­gi­ons­un­ter­richt; Mi­li­tär­seel­sor­ge; Op­ti­on für die Ar­men; Öku­me­ne; po­si­ti­ve und ne­ga­ti­ve Re­li­gi­ons­frei­heit; Sub­si­dia­ri­tät; Dia­ko­nie; ega­li­tär; cha­ris­ma­tisch; hier­ar­chisch; syn­odal; Kir­chen­räu­me

3.6.6 Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit un­ter­schied­li­chen Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen un­ter aus­ge­wähl­ten Fra­ge­stel­lun­gen aus­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen
(1)

sich mit le­bens­för­der­li­chen und de­struk­ti­ven Wir­kun­gen von Re­li­gi­on und nicht­re­li­giö­sen Welt­deu­tun­gen aus­ein­an­der­set­zen (zum Bei­spiel Frei­heit ver­sus Ab­hän­gig­keit, To­le­ranz ver­sus Ab­so­lut­heits­an­spruch, Frie­den ver­sus Ge­walt, Lai­zis­mus ver­sus Got­tes­staat)

  • 2.1 Wahr­neh­mungs- und Dar­stel­lungs­fä­hig­keit (2)
  • 2.3 Ur­teils­fä­hig­keit (3)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(2)

Kri­te­ri­en für ei­nen kon­struk­ti­ven Um­gang mit der Wahr­heits­fra­ge zwi­schen Men­schen un­ter­schied­li­cher Re­li­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen for­mu­lie­ren

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (1)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (4)
  • 3.6.2 Welt und Ver­ant­wor­tung (1)
  • RJUE­D(V3.0) 3.4.6 HAO­LAM (1)
  • RJUE­D(V3.0) 3.4.6 HAO­LAM (2)
  • Leit­fa­den De­mo­kra­tie­bil­dung
(3)

die tri­ni­ta­ri­sche Got­tes­vor­stel­lung mit dem jü­di­schen und is­la­mi­schen Mo­no­the­is­mus ver­glei­chen

  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (2)
  • 2.4 Dia­log­fä­hig­keit (3)
  • 3.6.3 Gott (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.4.1 HASCHEM (1)
  • RJUE­D(V3.0) 3.4.1 HASCHEM (2)
  • RJUE­D(V3.0) 3.4.1 HASCHEM (3)
Hin­wei­se

Mög­li­che Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 20,1ff.; Jes 2,1-5; Mt 28,18-20; Mk 8,35; Joh 8,31-32; Joh 14,6

Mög­li­che Fach­be­grif­fe: In­k­lu­si­vis­mus; Ex­klu­si­vis­mus; Kon­vi­venz; Plu­ra­lis­mus; po­si­tio­nel­ler Plu­ra­lis­mus; To­le­ranz; Dschi­had; Hei­li­ger Krieg; Mis­si­on; Kon­fes­si­ons­lo­sig­keit; funk­tio­na­ler, sub­stan­ti­el­ler und phä­no­me­no­lo­gi­scher Re­li­gi­ons­be­griff; Ab­so­lut­heits­an­spruch; Lai­zis­mus; Got­tes­staat; Pro­jekt Welt­ethos

Die Ope­ra­to­ren des Bil­dungs­plans Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re

Im Fach Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re wer­den in weit­ge­hen­der Über­ein­stim­mung mit den „Ein­heit­li­chen Prü­fungs­an­for­de­run­gen in der Ab­itur­prü­fung Evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­leh­re“ (Be­schluss der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz vom 01.12.1989 in der Fas­sung vom vom 16.11.2006, Sei­te 8–9) fol­gen­de Ope­ra­to­ren ver­wen­det:

1. Die EPA-Lis­te nennt Ope­ra­to­ren, mit de­ren Hil­fe

  • Re­pro­duk­ti­ons­leis­tun­gen (AFB I),
  • Re­or­ga­ni­sa­ti­ons- und Trans­fer­leis­tun­gen (AFB II) so­wie
  • Leis­tun­gen der Pro­blem­lö­sung und Ur­teils­bil­dung (AFB III)

er­mög­licht wer­den.

2. Die EPA-Lis­te be­nennt Tä­tig­kei­ten, die zum Lö­sen von Prü­fungs­auf­ga­ben er­for­der­lich sind. Ein gro­ßer Teil die­ser Ope­ra­to­ren kann zur For­mu­lie­rung von Kom­pe­ten­zen im Rah­men von Bil­dungs­plä­nen her­an­ge­zo­gen wer­den.

Ope­ra­tor

Be­schrei­bung

AFB

ana­ly­sie­ren

un­ter ge­ziel­ter Fra­ge­stel­lung Ele­men­te, Struk­tur­merk­ma­le und Zu­sam­men­hän­ge sys­te­ma­tisch in­ter­pre­tie­ren und dar­stel­len

II

an­wen­den

ei­nen be­kann­ten Sach­ver­halt oder ei­ne be­kann­te Me­tho­de auf et­was Neu­es be­zie­hen

I

auf­zei­gen

den Ge­dan­ken­gang oder die Haupt­aus­sa­ge ei­nes Tex­tes oder ei­ner Po­si­ti­on mit ei­ge­nen Wor­ten dar­le­gen

I

be­grün­den

Aus­sa­gen durch Ar­gu­men­te stüt­zen

II

be­le­gen

Aus­sa­gen durch Text­stel­len oder be­kann­te Sach­ver­hal­te stüt­zen

II

be­nen­nen

aus­ge­wähl­te Ele­men­te, As­pek­te, Merk­ma­le, Be­grif­fe, Per­so­nen etc. un­kom­men­tiert an­ge­ben

I

be­schrei­ben

die Merk­ma­le ei­nes Bil­des oder ei­nes an­de­ren Ma­te­ri­als mit Wor­ten in Ein­zel­hei­ten schil­dern

I

be­ur­tei­len

zu ei­nem Sach­ver­halt un­ter Ver­wen­dung von Fach­wis­sen und Fach­me­tho­den sich be­grün­det po­si­tio­nie­ren (Sach- be­zie­hungs­wei­se Wert­ur­teil)

III

be­wer­ten

zu ei­nem Sach­ver­halt un­ter Ver­wen­dung von Fach­wis­sen und Fach­me­tho­den sich be­grün­det po­si­tio­nie­ren (Sach- be­zie­hungs­wei­se Wert­ur­teil)

III

dar­stel­len

den Ge­dan­ken­gang oder die Haupt­aus­sa­ge ei­nes Tex­tes oder ei­ner Po­si­ti­on mit ei­ge­nen Wor­ten dar­le­gen

I

ei­ne Er­wi­de­rung for­mu­lie­ren aus der Sicht von …

ei­ne un­be­kann­te Po­si­ti­on, Ar­gu­men­ta­ti­on oder Theo­rie aus der Per­spek­ti­ve ei­ner be­kann­ten Po­si­ti­on be­leuch­ten oder in Fra­ge stel­len und ein be­grün­de­tes Ur­teil ab­ge­ben

III

ei­nen be­grün­de­ten Stand­punkt ein­neh­men

zu ei­nem Sach­ver­halt un­ter Ver­wen­dung von Fach­wis­sen und Fach­me­tho­den sich be­grün­det po­si­tio­nie­ren (Sach- be­zie­hungs­wei­se Wert­ur­teil)

III

ein­ord­nen

ei­nen be­kann­ten oder er­kann­ten Sach­ver­halt in ei­nen neu­en oder an­de­ren Zu­sam­men­hang stel­len oder die Po­si­ti­on ei­nes Ver­fas­sers be­züg­lich ei­ner be­stimm­ten Re­li­gi­on, Kon­fes­si­on, Denk­rich­tung etc. un­ter Ver­weis auf Text­stel­len und in Ver­bin­dung mit Vor­wis­sen be­stim­men

II

ent­fal­ten

ei­nen Sach­ver­halt, ei­ne The­se etc. ge­ge­be­nen­falls mit zu­sätz­li­chen In­for­ma­tio­nen und Bei­spie­len nach­voll­zieh­bar ver­an­schau­li­chen

II

ent­wer­fen

sich text­be­zo­gen mit ei­ner Fra­ge­stel­lung krea­tiv aus­ein­an­der­set­zen

III

er­klä­ren

ei­nen Sach­ver­halt, ei­ne The­se etc. ge­ge­be­nen­falls mit zu­sätz­li­chen In­for­ma­tio­nen und Bei­spie­len nach­voll­zieh­bar ver­an­schau­li­chen

II

er­läu­tern

ei­nen Sach­ver­halt, ei­ne The­se etc. ge­ge­be­nen­falls mit zu­sätz­li­chen In­for­ma­tio­nen und Bei­spie­len nach­voll­zieh­bar ver­an­schau­li­chen

II

er­ör­tern

die Viel­schich­tig­keit ei­nes Be­ur­tei­lungs­pro­blems er­ken­nen und dar­stel­len, da­zu The­sen er­fas­sen be­zie­hungs­wei­se auf­stel­len, Ar­gu­men­te for­mu­lie­ren, nach­voll­zieh­ba­re Zu­sam­men­hän­ge her­stel­len und da­bei ei­ne be­grün­de­te Schluss­fol­ge­rung er­ar­bei­ten (dia­lek­ti­sche Er­ör­te­rung)

III

for­mu­lie­ren

den Ge­dan­ken­gang oder die Haupt­aus­sa­ge ei­nes Tex­tes oder ei­ner Po­si­ti­on mit ei­ge­nen Wor­ten dar­le­gen

I

ge­stal­ten

sich text­be­zo­gen mit ei­ner Fra­ge­stel­lung krea­tiv aus­ein­an­der­set­zen

III

her­aus­ar­bei­ten

aus Aus­sa­gen ei­nes Tex­tes ei­nen Sach­ver­halt oder ei­ne Po­si­ti­on er­ken­nen und dar­stel­len

II

in Be­zie­hung set­zen

Zu­sam­men­hän­ge un­ter vor­ge­ge­be­nen oder selbst ge­wähl­ten Ge­sichts­punk­ten be­grün­det her­stel­len

II

in­ter­pre­tie­ren

ei­nen Text oder ein an­de­res Ma­te­ri­al (zum Bei­spiel Bild, Ka­ri­ka­tur, Ton­do­ku­ment, Film) sach­ge­mäß ana­ly­sie­ren und auf der Ba­sis me­tho­disch re­flek­tier­ten Deu­tens zu ei­ner schlüs­si­gen Ge­samt­aus­le­gung ge­lan­gen

III

Kon­se­quen­zen auf­zei­gen

Schluss­fol­ge­run­gen zie­hen, Per­spek­ti­ven, Mo­del­le, Hand­lungs­mög­lich­kei­ten, Kon­zep­te un­ter an­de­rem ent­fal­ten

III

nach­wei­sen

Aus­sa­gen durch Text­stel­len oder be­kann­te Sach­ver­hal­te stüt­zen

II

nen­nen

aus­ge­wähl­te Ele­men­te, As­pek­te, Merk­ma­le, Be­grif­fe, Per­so­nen etc. un­kom­men­tiert an­ge­ben

I

Per­spek­ti­ven ent­wi­ckeln

Schluss­fol­ge­run­gen zie­hen, Per­spek­ti­ven, Mo­del­le, Hand­lungs­mög­lich­kei­ten, Kon­zep­te un­ter an­de­rem ent­fal­ten

III

prü­fen, über­prü­fen

ei­ne Mei­nung, Aus­sa­ge, The­se, Ar­gu­men­ta­ti­on nach­voll­zie­hen, kri­tisch be­fra­gen und auf der Grund­la­ge er­wor­be­ner Fach­kennt­nis­se be­grün­det be­ur­tei­len

III

re­cher­chie­ren

ei­nen Sach­ver­halt (me­di­en­ge­stützt) er­mit­teln

I

sich aus­ein­an­der­set­zen mit …

ein be­grün­de­tes ei­ge­nes Ur­teil zu ei­ner Po­si­ti­on oder ei­nem dar­ge­stell­ten Sach­ver­halt ent­wi­ckeln

III

skiz­zie­ren

ei­nen be­kann­ten oder er­kann­ten Sach­ver­halt oder Ge­dan­ken­gang in sei­nen Grund­zü­gen aus­drü­cken

I

Stel­lung neh­men

zu ei­nem Sach­ver­halt un­ter Ver­wen­dung von Fach­wis­sen und Fach­me­tho­den sich be­grün­det po­si­tio­nie­ren (Sach- be­zie­hungs­wei­se Wert­ur­teil)

III

Stel­lung neh­men aus der Sicht von …

ei­ne un­be­kann­te Po­si­ti­on, Ar­gu­men­ta­ti­on oder Theo­rie aus der Per­spek­ti­ve ei­ner be­kann­ten Po­si­ti­on be­leuch­ten oder in Fra­ge stel­len und ein be­grün­de­tes Ur­teil ab­ge­ben

III

über­prü­fen, prü­fen

ei­ne Mei­nung, Aus­sa­ge, The­se, Ar­gu­men­ta­ti­on nach­voll­zie­hen, kri­tisch be­fra­gen und auf der Grund­la­ge er­wor­be­ner Fach­kennt­nis­se be­grün­det be­ur­tei­len

III

un­ter­su­chen

un­ter ge­ziel­ter Fra­ge­stel­lung Ele­men­te, Struk­tur­merk­ma­le und Zu­sam­men­hän­ge sys­te­ma­tisch in­ter­pre­tie­ren und dar­stel­len

II

ver­glei­chen

nach vor­ge­ge­be­nen oder selbst ge­wähl­ten Ge­sichts­punk­ten Ge­mein­sam­kei­ten, Ähn­lich­kei­ten und Un­ter­schie­de er­mit­teln und dar­stel­len

II

wie­der­ge­ben

ei­nen be­kann­ten oder er­kann­ten Sach­ver­halt oder den In­halt ei­nes Tex­tes un­ter Ver­wen­dung der Fach­spra­che mit ei­ge­nen Wor­ten aus­drü­cken

I

zu­ord­nen

ei­nen be­kann­ten oder er­kann­ten Sach­ver­halt in ei­nen neu­en oder an­de­ren Zu­sam­men­hang stel­len oder die Po­si­ti­on ei­nes Ver­fas­sers be­züg­lich ei­ner be­stimm­ten Re­li­gi­on, Kon­fes­si­on, Denk­rich­tung etc. un­ter Ver­weis auf Text­stel­len und in Ver­bin­dung mit Vor­wis­sen be­stim­men

II

zu­sam­men­fas­sen

die Kern­aus­sa­gen ei­nes Tex­tes kom­pri­miert und struk­tu­riert dar­le­gen

I

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